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1. September 2008, 00:00
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Spitzenverbände begrüßen Regierungsüberlegungen

Die Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft sprechen sich für die von der Bundesregierung laut Medienberichten erwogene Verlängerung des Kohlendioxid-Gebäudesanierungsprogramms aus.

?Eine Verlängerung des Programms bis 2015 wäre vor dem Hintergrund der klimapolitischen Anforderungen an Wohngebäude sehr zu begrüßen?, so Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft, beide Berlin.

Zeitungen hatten berichtet, dass Bundeswirtschaftsminister Michael Glos das Gebäudesanierungsprogramm über das Jahr 2011 hinaus bis 2015 fortführen und die Mittel dafür aufstocken wolle. Desweiteren schlage eine SPD-Arbeitsgruppe vor, knapp 750 Millionen Euro in die Wärmedämmung von Gebäuden zu investieren, davon 500 Millionen Euro in den Umbau von Großsiedlungen.

Laut Freitag bekämen Wohnungsunternehmen und Privateigentümer so Anreize und Planungssicherheit für weitere energetische Modernisierungen.

Hintergrund: Die Bundesregierung will den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich mittels der novellierten Energieeinsparverordnung ab kommendem Jahr um rund 30 Prozent senken. In einem weiteren Schritt sollen laut Bundesministerium ab 2012 die energetischen Anforderungen an Neubauten nochmals um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Über das Förderprogramm der KfW Förderbank, Frankfurt, können Sanierungswillige Zuschüsse für die Baubegleitung beantragen. (mo)

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