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16. September 2011, 09:00
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Bauträgerumfrage: Branche ist optimistisch

Bauträger in Deutschland bewerten die Konjunkturaussichten der Immobilienwirtschaft für die nächsten zwölf Monate als durchweg positiv. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der Immobilienplattform Fellowhome hervor.

Baustelle-shutt 10265698-127x150 in Bauträgerumfrage: Branche ist optimistischFür das Stimmungsbild wurde eine Befragung unter 200 Projektentwicklern in Deutschland durchgeführt. 82 Prozent der befragten Unternehmen sind im Bereich Wohnimmobilien tätig, 47 Prozent im Bereich Gewerbeimmobilien. Insgesamt 79 Prozent bewerteten die Aussichten der Branche als gut oder sehr gut. Ein wesentlicher Grund dafür sei, dass Immobilien am Markt wieder als solide und sichere Anlageform wahrgenommen würden.

Voraussetzung für eine solche Bewertung sei jedoch ein hohes Maß an Transparenz im gesamten Verkaufsprozess. Drei Viertel der Befragten seien zudem der Ansicht, dass sich ein belegbarer Nachweis zu Qualität und Anlagesicherheit von Immobilien positiv auf den Vertrieb auswirken würde.

Insgesamt 67 Prozent der befragten Bauträger sehen in der Zusammenarbeit mit Finanzdienstleistern einen interessanten Absatzkanal im Immobilienvertrieb. 81 Prozent kooperieren bereits mit externen Partnern und Dienstleistern, dauerhaft oder projektbezogen. Lediglich 19 Prozent der Bauträger agieren vollkommen selbstständig und übernehmen den Vertrieb ihrer Immobilien ausschließlich selbst.

Die Befragung ergab zudem, dass aktuell bereits 18 Prozent der Bauträger Social Media als Vertriebskanäle nutzen. Ein Teil der Befragten schätzt das Vertriebspotenzial dieser Medien als sehr hoch ein und plant Twitter, Facebook und Co. in naher Zukunft stärker als bisher zu nutzen. Am häufigsten eingesetzte Vertriebsmittel sind mit 76 Prozent die eigene Homepage sowie mit 74 Prozent die verschiedenen Online-Immobilienportale. Auch klassische Instrumente wie Verkaufsprospekte (71 Prozent), Anzeigen in Zeitungen und Magazinen (59 Prozent) sowie Flyer und Broschüren (53 Prozent) würden weiterhin stark genutzt. (bk)

Foto: Shutterstock

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