Börse Hamburg: Offene Immobilienfonds rege gehandelt

Offene Immobilienfonds belegen nach wie vor die vorderen Plätze im Fondshandel an der Börse Hamburg. An der Spitze der Umsatzstatistik steht der derzeit eingefrorene Traditionsfonds CS Euroreal.

haus-einkaufswagen2-shutt_5070589An der Börse Hamburg haben Anleger im November Fondsanteile in Höhe von 103,9 Millionen Euro gehandelt. Damit unterscheidet sich die Umsatzzahl nur wenig von der im Monat davor: Im Oktober hatte der Umsatz im Fondshandel 104,7 Millionen Euro betragen. „Die Finanzkrise lähmt die Privatanleger noch immer. Die Umsätze bleiben daher insgesamt auf einem sehr niedrigen Niveau“, sagt Stefan Wildner, Makler bei der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG.

Rege gehandelt wurden dagegen offene Immobilienfonds. Der umsatzstärkste Titel war wie in den Vormonaten der eingefrorene CS Euroreal, Anleger handelten Anteile in Höhe von 29,2 Millionen Euro. Der ebenfalls eingefrorene SEB Immoinvest lag mit einem Umsatzvolumen von 16,3 Millionen Euro an zweiter Stelle. Beide Traditionsfonds erreichen ihre maximale Aussetzungsfrist im Mai 2012. Die Managements beider Fonds betonen jedoch, schon zuvor ihre Fonds wieder öffnen zu wollen.

Mit größerem Abstand folgt auf Platz drei der Umsatzliste an der Börse Hamburg der in Abwicklung befindliche Axa Immoselect mit einem Handelsvolumen von 7,9 Millionen Euro. An fünfter Stelle rangiert der Degi International mit 4,4 Millionen Euro, der sich ebenfalls in der Liquidierung befindet. Platz vier wird mit 4,5 Millionen Euro Handelsvolumen vom offenen Immobilienfonds Kanam Grundinvest eingenommen, der bis maximal Mai 2012 eingefroren ist. (bk)

Foto: Shutterstock

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