6. Juni 2011, 12:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Einzelhandelsflächen: New York weltweit am teuersten

New York City bleibt der für Einzelhändler teuerste Immobilienmarkt der Welt. Dies geht aus einem Marktbericht des Immobilienberaters CB Richard Ellis (CBRE) für das erste Quartal 2011 hervor. Im weltweiten Durchschnitt kletterten die Spitzenmieten in den vergangenen zwölf Monaten um 3,8 Prozent.

New-york-skyline2-shutt 62598221-127x150 in Einzelhandelsflächen: New York weltweit am teuersten

New Yorker Skyline

Eine steigende Nachfrage und ein limitiertes Flächenangebot in den Spitzenlagen für Einzelhändler haben nach Aussage des Global Retail Market View in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zu steigenden Mietpreisen geführt.

In Asien seien die Mietpreise wegen der anhaltenden Expansion internationaler Luxusmarken und sogenannter Fast-Fashion-Konzepte kontinuierlich gestiegen. In der Region Americas hat sich das Mietpreiswachstum laut CBRE verlangsamt, bleibt aber positiv, während in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) nur ein marginaler Anstieg verzeichnet wurde.

In New York waren im ersten Quartal 2011 für einen Quadratmeter Einzelhandelsfläche in der Spitze 14.438 Euro jährlich zu zahlen. Dies entspricht einem Anstieg um mehr als zehn Prozent in den vergangenen zwölf Monaten. Eine Ausnahme der laut CBRE ansonsten nur leichten Veränderungen im Ranking bildet Hongkong, das nunmehr den zweiten Platz belegt. Dort stiegen die Mietpreise für Einzelhändler wegen einer Vielzahl von Vermietungsdeals im Hochpreissegment auf Quartalsbasis um 46 Prozent.

Sydney belegt mit 9.888 Euro pro Quadratmeter Spitzenmiete pro Jahr den dritten Platz. Auf den Plätzen vier und fünf folgen London mit 6.908 Euro und Zürich mit 6.302 Euro pro Quadratmeter jährlich. München ist mit Platz 14 der teuerste Einzelhandelsmarkt in Deutschland und verzeichnet 3.720 Euro pro Quadratmeter und Jahr.

Im weltweiten Durchschnitt wurde für Einzelhandelsflächen ein Mietpreiswachstum von 1,9 Prozent im Quartalsvergleich und 3,8 Prozent im Jahresvergleich erzielt. Dabei stiegen die Mieten in der Region Americas laut CBRE aufgrund des verbesserten Konsumklimas und steigender Beschäftigung auf Jahresbasis um 6,9 Prozent. In der Region Asien wurde ein Anstieg von 11,1 Prozent verzeichnet. Dabei haben die Naturkatastrophen in Neuseeland, Queensland (Australien) und Japan laut CBRE nur einen begrenzten Einfluss auf die Märkte.

„Die weltweite wirtschaftliche Erholung verläuft in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. In Lateinamerika und der Region Asien Pacific verzeichnen wir ein hohes Wirtschaftswachstum, in Europa und Nordamerika fällt dieses schwächer aus“, kommentiert Karsten Burbach, Head of Retail bei CB Richard Ellis in Deutschland. In der Region EMEA steigen die Mietpreise für Einzelhandelsflächen laut CBRE aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten in den so genannten PIIGS-Ländern (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) um nur 0,5 Prozent auf Jahresbasis. Jedoch gebe es zwischen den einzelnen Ländern bedeutende Unterschiede. Besonders stark werde in Deutschland und Polen expandiert. Zudem sei die Nachfrage nach Handelsflächen in erstklassigen Lagen der europäischen Großstädte weiterhin groß. (bk)

Foto: Shutterstock

2 Kommentare

  1. […] Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis hervor. Eine steigende Nachfrage und ein …Einzelhandelsflächen: New York weltweit am teuerstencash-online.deAlle 5 […]

    Pingback von New York City bleibt teuerster Immobilienmarkt für Einzelhändler – Property MagazineNewYork.ch — 14. Juni 2011 @ 04:40

  2. […] Einzelhandelsflächen: New York weltweit am teuerstencash-online.deMünchen ist mit Platz 14 der teuerste Einzelhandelsmarkt in Deutschland und verzeichnet 3.720 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Im weltweiten Durchschnitt wurde für Einzelhandelsflächen ein Mietpreiswachstum von 1,9 Prozent im Quartalsvergleich und 3,8 … […]

    Pingback von Einzelhandelsflächen: New York weltweit am teuersten – cash-online.de | Immoszene — 7. Juni 2011 @ 04:10

Ihre Meinung



 

Versicherungen

BRSG: Wie der Vertrieb seine Rolle stärker nutzen kann

Seit über einem Jahr setzt das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) Anreize für den Vertrieb, das Thema betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu forcieren. Doch wie ist es um die Ausrichtung des Vertriebs bestellt? Ein Kommentar von Dr. Matthias Wald, Leiter Vertrieb bei Swiss Life Deutschland.

mehr ...

Immobilien

Neue Strategien fürs Energiesparen

32 Prozent der Heizungen in deutschen Kellern sind 20 Jahre oder älter. Sie verursachen höhere Heizkosten und stoßen mehr CO2 aus als moderne Geräte. Steigende Energiepreise sorgen seit Jahren für Frust bei Immobilienbesitzern. Doch der Staat unterstützt energetische Sanierungen mit Fördermitteln. Höchste Zeit, veraltete Anlagen zu ersetzen oder zu modernisieren.

mehr ...

Investmentfonds

NordLB: Finanzspritze verzögert sich – Umsetzung erst im 4. Quartal

Die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) mit einer vereinbarten Milliarden-Finanzspritze verzögert sich. Wie das Institut am Donnerstagabend in Hannover mitteilte, kann die bisher für das 3. Quartal geplante Umsetzung der Kapitalmaßnahmen erst im 4. Quartal dieses Jahres erfolgen.

mehr ...

Berater

Neuer Trend mit Potenzial: Design Thinking hilft Unternehmen, effizienter zu arbeiten

Die Entwicklung von neuen Ideen, Konzepten und Produkten gehört zu einem der schwersten Arbeitsprozesse. Auf Knopfdruck kreativ und innovativ zu sein, gelingt den wenigsten Menschen. Die Agile Coaches und Unternehmensberater des Darmstädter Unternehmens 4craft packen das Problem an der Wurzel: Für alle, egal ob Angestellten, Produktentwickler oder Führungskräfte, die in der Entwicklung neuer Produkte auf Granit beißen, bieten sie Workshops in Design Thinking an.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

Gesetzlicher Unfallschutz greift auch bei Probearbeit

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch an Probearbeitstagen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel von Dienstag hervor.

mehr ...