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14. Februar 2011, 12:38
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Hypoport-Index: Hauspreise stabil

Zum Jahresauftakt verharrt der Hauspreis-Gesamtindex HPX des Berliner Finanzdienstleisters Hypoport auf nahezu stabilem Niveau. Die Einzelindizes indes, haben sich gegenläufig bewegt. Während der Neubauindex stark angestiegen ist, haben die Werte für Eigentumswohnungen und der Bestandsindex erneut leicht nachgegeben.

Hauspreisestabil-127x150 in Hypoport-Index: Hauspreise stabilNach Hypoport-Interpretation steigert die Angst vor Geldentwertung die Nachfrage nach Immobilien zum Jahresauftakt. In diesem Jahr würden deshalb auch vermehrt Privatinvestoren als aktive Käufer auftreten. Neben der Inflation kurbelten auch steigende Mietpreise den Wunsch nach dem eigenen Heim an. Das gestiegene Lohnniveau ermögliche einem größeren Interessentenkreis, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Zum generellen Aufschwung geselle sich laut Hypoport somit eine Dynamik im Neubau. Dies zeige sich auch in einem entsprechenden Preisanstieg. Neue KfW-Förderprogramme, die ab März 2011 zur Verfügung stehen, würden zudem auch die Nachfrage im Bestand aktivieren. Inwiefern – von KfW-Förderprogrammen abgesehen – die Frage nach ökonomisch effizientem Klimaschutz politisch gelöst wird, werde 2011 zu beantworten sein. Politische Entscheidungen über Klimaschutzgesetze könnten die Nachfrage auch wieder leicht eindämmen.

Die HPX-Preisindizes im Detail:

Zum Jahresauftakt 2011 blieb der Gesamtindex mit einem leichten Plus von 0,02 Prozent stabil bei 100,03 Punkten. Der starke Anstieg im Preisniveau der Neubauten glich die Indexrückgänge für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen aus. Im Oktober 2010 erreichte der Gesamtindex mit 100,26 Punkten seinen höchsten Wert in den vergangenen vier Jahren. Seither sank der Indexwert um 0,23 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist der aktuelle Wert allerdings um 3,29 Prozent im Plus.

Den zweiten Monat in Folge sank der Index für Eigentumswohnungen im Januar 2011. Mit einem Rückgang von 0,38 Prozent fällt der Preisindex für Apartments im Januar unter die Hundertergrenze. Mit 99,66 Punkten liegt der ermittelte Indexwert rund 1,13 Prozent unter seinem Wert von Oktober 2010. Im Vergleich zum Vorjahr steht der aktuelle Preisindex im Januar 2011 um 2,13 Prozent vor dem Stand von Januar 2010.

Der Neubauindex stieg, wie schon im Dezember 2010, auch im Januar 2011 erneut an. Mit einem Anstieg um 0,66 Prozent steht der aktuelle Index bei 108,17 Punkten und damit fast ein Prozent über seinem Wert von vor drei Monaten (Oktober 2010: 107,11 Punkte). Durch den erneuten Anstieg wurde somit der im letzten Monat erreichte allzeit Höchststand eingestellt. Im Januar 2010 lag der Index für Neubauhäuser noch rund 3,74 Prozent unter dem aktuellen Indexwert.

Nach dem starken Anstieg zwischen Mai und August 2010 alternieren die Werte des Index für Bestandsimmobilien seitdem um die Marke von 92 Punkten. Dem starken Anstieg im Dezember 2010 folgte ein Werterückgang um 0,28 Prozent im Januar 2011. Der aktuelle Wert liegt damit im Dreimonatsvergleich 0,65 Prozent im Minus, im Sechsmonatsvergleich um 0,45 Prozent im Plus (Juli 2010: 91,85 Punkte) und im Zwölfmonatsvergleich um 4,04 Prozent im Plus (Januar 2010: 88,68 Punkte). (te)

Foto: Shutterstock

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