27. April 2011, 17:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

SEB Immoinvest verlängert Rücknahmeaussetzung

Der offene Immobilienfonds SEB Immoinvest bleibt vorerst eingefroren. Das Fondsmanagement bekräftigt jedoch, dass der Fonds so schnell wie möglich wieder geöffnet werden soll.

Eiswuerfel-geld-shutt 30420850-127x150 in SEB Immoinvest verlängert RücknahmeaussetzungDie Wiederaufnahme der Anteilsrücknahme sei noch im Jahr 2011 geplant, auch wenn die Rücknahmeaussetzung formal um die gesetzliche Frist von zwölf Monaten bis 5. Mai 2012 verlängert werde. Bis dahin solle die Liquidität des SEB Immoinvest durch weitere Objektverkäufe langfristig gestärkt werden. Die Anteilsausgabe ist nicht eingeschränkt.

„In den vergangenen zwölf Monaten haben wir fünf Objekte zu sehr guten Preisen veräußert, vier davon allein in diesem Jahr“, erläutert Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset Management AG, Frankfurt. „Unser wichtigstes Ziel bleibt die langfristige Wertstabilität des Portfolios und damit das konservative Rendite-Risikoprofil des Fonds.“

Das Fondsmanagement des SEB Immoinvest hatte die Rücknahme von Anteilsscheinen am 6. Mai 2010 ausgesetzt. Auslöser waren hohe Mittelabflüsse, nachdem die Bundesregierung in einem ersten Diskussionspapier zum Anlegerschutzgesetz einen pauschalen Wertabschlag auf die Portfolios offener Immobilienfonds vorgeschlagen hatte. Dieser Plan ist mittlerweile vom Tisch. Seit Anfang April 2011 stehen die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen fest. Ab dem Jahr 2013 sollen Anleger Gelder nur mit einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten abziehen dürfen. Für Neuanlagen ist zudem eine Mindesthaltefrist von zwei Jahren vorgesehen. Private Anleger dürfen allerdings unabhängig von der Kündigungsfrist pro Halbjahr bis zu 30.000 Euro abziehen. Damit sollen die Fonds für Kleinanleger täglich handelbar bleiben. (bk)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. […] sie Sicherheit, als sie ihr Geld in offene …Immobilienfonds:Die Eiszeit hält anHandelsblattSEB Immoinvest verlängert Rücknahmeaussetzungcash-online.deKrise bei Immobilienfonds hält an – Bangen ums GeldHandelsblatt Financial […]

    Pingback von newerapublications.de » Blog Archive » Immobilienfonds in der Klemme – WELT ONLINE — 28. April 2011 @ 08:22

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Mehrheit der Unternehmen will Homeoffice dauerhaft ausweiten

Knapp über die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen in Deutschland wollen Homeoffice dauerhaft stärker etablieren. Dies zeigt eine Studie des ifo Instituts, die im aktuellen ifo Schnelldienst erscheint. Die Studie basiert unter anderem auf Auswertungen von Daten aus aktuellen ifo-Unternehmensbefragungen und einer Mitgliederbefragung des Netzwerks LinkedIn.

mehr ...

Immobilien

Neues Gerichtsurteil: Steuern sparen mit einem Mehrfamilienhaus

Ein neues Gerichtsurteil bestätigt die aktuelle Rechtsprechung: Bauherren eines Mehrfamilienhaus können eine Wohnung vermieten und von Steuervorteilen profitieren. Das berichten die Experten von Town & Country Haus.

mehr ...

Investmentfonds

Schwellenländeranleihen langfristig kaum zu schlagen

Werner Krämer, Economic Analyst bei Lazard Asset Management, sieht attraktive Chancen bei Schwellenländeranleihen. Im Interview erklärt er, welche Gründe trotz der Risiken langfristig für die Assetklasse sprechen.

mehr ...

Berater

Going-Public-Video erklärt neue FinVermV

Ein neues Video des Bildungsdienstleisters Going Public informiert über die aktualisierte Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV), die am 1. August in Kraft tritt. Damit gelten neue oder veränderte Regelungen zum Taping, zur Geeignetheitserklärung und zum Umgang mit Interessenkonflikten und Zuwendungen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Wealthcap bringt weiteren Immobilien-Dachfonds

Der Asset Manager Wealthcap erweitert sein Angebot mit dem neuen „Wealthcap Fondsportfolio Immobilien International I“. Es handelt sich um einen Publikums-AIF, mit mindestens 50.000 Euro ist die Einstiegshürde aber recht hoch und der Fonds richtet sich speziell an vermögende Privatanleger.

mehr ...

Recht

Keiner will Wirecard-Aufsicht sein – SPD kritisiert Bayern

Nach dem Milliardencrash des Dax-Konzerns Wirecard wird das Ausmaß des Behörden-Hickhacks um die Aufsicht über den Zahlungsdienstleister und seine mutmaßlich kriminellen Geschäfte sichtbar. Nachdem sich die Finanzaufsicht Bafin in Sachen Wirecard für nur begrenzt zuständig erklärt hatte, sieht sich auch die bayerische Staatsregierung nicht in der Verantwortung.

mehr ...