14. Februar 2011, 17:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W-Gewinn liegt deutlich über Plan

Die Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe Wüstenrot & Württembergische (W&W) hat ihr Gewinnziel im vergangenen Jahr übertroffen. Auch das Neugeschäft brummt, wie der auf Versicherungen und Bausparen spezialisierte Konzern mitteilt.

Gebudeww1-127x150 in W&W-Gewinn liegt deutlich über Plan

W&W-Gebäude in Stuttgart

Die W&W-Gruppe hat 2010 laut eigenen Angaben einen Jahresüberschuss von 190 Millionen Euro nach IFRS-Bilanzierung erzielt. Damit liegt der Konzern zwar unter dem Vorjahresergebnis von 222 Millionen Euro, allerdings deutlich über dem angepeilten Gewinnziel von 140 Millionen Euro, das nach Übernahme der Allianz Dresdner Bauspar (ADB) ausgegeben worden war.

Dabei habe das Neugeschäft, so die W&W, im vergangenen Jahr über alle Produktsparten hinweg zugelegt. Beim Bausparen wuchs das Brutto-Neugeschäft um 33,5 Prozent auf das Rekord-Ergebnis von 14,7 Milliarden Euro.

Damit sei das Bausparneugeschäft seit Beginn des Erneuerungskurses 2006 verdoppelt worden. In der Baufinanzierung erzielte die W&W im Neugeschäft ein Wachstum von 4,4 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, inklusive der ADB gelang ein Plus von 10,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Ebenfalls positiv verlief die Entwicklung im Geschäftsfeld Versicherung. Insbesondere im Kompositgeschäft verzeichnete die W&W nach eigenen Angaben Marktanteilszugewinne. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 1,9 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Im Lebensversicherungsgeschäft erzielte W&W einen Zuwachs von 4,5 Prozent auf einen gebuchten Bruttobeitrag von 2,4 Milliarden Euro.

Die ebenfalls börsennotierte Württembergische Lebensversicherung weist nach vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 in ihrem Teilkonzern einen IFRS-Jahresüberschuss von rund 38 (Vorjahr: 15,1) Millionen Euro aus. (hb)

Foto: W&W

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Zweiradunfall – Was kann davor schützen?

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Spritztour am Wochenende: Roller- und Motorradfahren sind in der schönen Jahreszeit beliebt, doch das Unfallrisiko gegenüber Autofahren ist 16 Mal höher. Neben einem Sicherheitscheck des Zweirads sind defensives und vorausschauendes Fahren lebenswichtig, aber vor allem auch eine gute Schutzausrüstung.

mehr ...

Immobilien

Grunderwerbsteuer: Teure Kaufnebenkosten – und was bei der Finanzierung zu beachten ist

Zum 1. Juli steigt die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern von 5 auf 6 Prozent des Kaufpreises. Damit liegt die Grunderwerbsteuer nun in der Hälfte aller Bundesländer bei 6 Prozent oder mehr. Laut Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen, entstehen durch immer höhere Kaufnebenkosten Mehrkosten, die Immobilienkäufer bei der Finanzierung einkalkulieren und in aller Regel durch Eigenkapital abdecken müssten.

mehr ...

Investmentfonds

Warburg Bank übernimmt Asset-Management-Gesellschaft der NORD/LB vollständig

Die Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA hat von der NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale die restlichen Anteile an der Warburg Invest Holding GmbH übernommen und ist damit alleiniger Eigentümer der Warburg Invest AG Hannover, der ehemaligen NORD/LB Asset Management AG. Warburg vereint damit wie geplant die beiden Kapitalverwaltungsgesellschaften Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und Warburg Invest AG in Hannover unter dem Dach der Warburg Invest Holding GmbH.

mehr ...

Berater

Was der ADAC nach dem Test zu E-Rollern sagt

Motorroller mit elektrischem Antrieb könnten vor allem die städtische Mobilität verändern. Das Interesse an den neuen Flitzern unterschiedlichster Ausführung und Leistungsstärke ist in jedem Fall groß: Der Verkauf an Privatkunden legte im vergangenen Jahr europaweit um mehr als 50 Prozent zu. Der ADAC hat sieben Elektroroller der Führerscheinklasse AM (maximale Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, Führerschein ab 16 Jahren) zu Preisen zwischen 2.299 und 6.390 auf Alltagstauglichkeit, Ergonomie, Antrieb und Fahreigenschaften getestet.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Rendite statt Leerstand

Viele Unternehmen halten große Freiflächen oder Nachverdichtungsflächen vor, um auf dem Gelände weiter expandieren zu können. Ob und wann der zusätzliche Raumbedarf eintritt, steht oft in den Sternen. Viele Raumreserven liegen dauerhaft brach. Hinzu kommt: Die fortschreitende Geschäftsentwicklung ändert auch den Raumbedarf. Es werden also Konzepte gebraucht, die solche Zustände vermeiden.

mehr ...