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13. März 2012, 16:08
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RWE und JLL wollen Immobilien energieeffizienzter machen

Der Energiekonzern RWE ist eine Kooperation mit dem internationalen Immobiliendienstungsunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL) eingegangen. Geschäftszweck der Zusammenarbeit ist die energetische Optimierung von Immobilien. 

JLL und RWE kooperieren bei energetischer Optimierung von Immobilien

Konkrete Partner der Kooperation, die vorerst im Bereich Gewerbeimmobilien greifen soll sind der JLL-Geschäftsbereich Real Estate Advisory Services und bei RWE die RWE Energiedienstleistungen GmbH. Nutzer, Eigentümer, Investoren und Projektentwickler sollen gleichermaßen von der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen profitieren können.Dr.-Ing. Markus Mönig, Geschäftsführer der RWE Energiedienstleistungen GmbH, erläutert die Philosophie dahinter: “Dem Kunden liefern wir energetische Komplettleistungen aus einer Hand – dem Bedarf der jeweiligen Immobilie angepasst.”

“Gemeinsam mit RWE optimieren wir die Wertschöpfung von Immobilien während des gesamten Lebenszyklus unter energetischen Gesichtspunkten”, unterstreicht Jan C. Laufs, Geschäftsführer von JLL Deutschland. Auf Nachfrage von Cash.Online konkretisiert Ingo Weiß, Head of Real Estate Advisory Services Germany bei JLL, die Zusammenarbeit: “Die Kooperation ist bereits gestartet. Aktuell werden die einzelnen Tätigkeitsfelder aufeinander abgestimmt. Grundsätzlich wird JLL für die Projektsteuerung verantwortlich zeichnen und den Bereich der Bautechnik abdecken. RWE bringt die Anlagentechnik und Contracting Services ein.” Laut Weiß wird  das Thema energetische Optimierung im Bestand im Zuge der Energiewende zunehmend an Bedeutung gewinnen – das Potenzial sieht er als “gigantisch” an. “JLL als Zertifizierer verfügt hier über eine ideale Ausgangsbasis.” Die Kooperation erlaube insgesamt einen schnelleren Zugang, als wenn jeder der beiden Partner zunächst Know-how in dem jeweils anderen Bereich aufbauen müsste.

Die Lösungen werden laut Weiß kundenindividuell auf die betriebswirtschaftlichen Parameter des jeweiligen Objekts, wie beispielsweise die Restlaufzeit der Mietverträge oder die Höhe der Nebenkosten zugeschnitten. Entsprechende Maßnahmen könnten beispielsweise auch im Zuge der Umpositionierung von Objekten vorgenommen werden. Über ein Contracting mit RWE gäbe es auch Möglichkeit, die Investitionskosten zu senken.

Die Kooperation soll laut Weiß zunächst einmal in Deutschland starten und dort von den großen Standorten bis hinunter in die B- und C-Städte greifen. Erste Kundengespräche würden bereits geführt – auch Interesse sei signalisiert worden. (te)

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