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28. Februar 2013, 12:37
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Warburg-Henderson KAG erweitert Investmentfokus

Die Warburg-Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien hat für 2013 ihren Investmentfokus um Core-Objekte in Ländern mit Wertaufholungspotenzial erweitert. Zudem sind neue Immobilien-Spezialfonds mit Fokus auf Büros in Deutschland und Einzelhandelsobjekte in Schweden in Planung. 

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Eitel Coridaß, Warburg-Henderson KAG

Einer Unternehmensmitteilung zufolge will der Anbieter von Immobilien-Spezialfonds auch 2013 die Investitionsstrategie auf individuelle Investorenbedürfnisse ausrichten und den Investmentfokus entsprechend der aktuellen Marktlage erweitern. “In Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Schweden kaufen wir daher vermehrt Core Plus-Objekte ein”, sagt der für das Portfolio-Management verantwortliche Geschäftsführer Eitel Coridaß. Darüber hinaus rücken auch Märkte mit Wertaufholungspotenzial wie die Niederlande oder südeuropäische Länder wieder in den Fokus. “Dort kaufen wir jedoch ausschließlich lupenreine Core-Objekte”, ergänzt der CIO. Generell werde der Schwerpunkt weiterhin im Einzelhandelssektor sowie auf Büroimmobilien in den europäischen Metropolen liegen. Derzeit befinden sich verschiedene Sektoren- und Länderfonds in der Planung.

Im Kalenderjahr 2012 hat die Warburg-Henderson KAG für Immobilien nach eigenen Angaben Transaktionen in Höhe von rund 891 Millionen Euro getätigt. Mit über 535 Millionen Euro entfallen mehr als Hälfte auf Käufe, auf Verkäufe rund 356 Millionen Euro.

“2012 Stand im Zeichen einer marktgerechten Umsetzung der AIFM-Richtlinie. Die neuen Regelungen des KAGB unterstützen die Forderungen der institutionellen Investoren nach Transparenz und geben weiterhin genügend Gestaltungsspielraum, um individuelle Anlagestrategien zu entwickeln,” kommentiert Dr. Henning Klöppelt, Sprecher der Geschäftsführung der Warburg-Henderson KAG die Lage. Neben einer verstärkten Individualisierung im Hinblick auf die Produktkonzepte habe die Trennung der Aufgaben von Portfolio- und Administrationsleistungen einen der Haupttrends des vergangenen Jahres gebildet: “Service-KAGen haben 2012 einen Durchbruch erlebt und sind im Markt angekommen”, resümiert Klöppelt und verweist auf die Tochtergesellschaft Int Real, die mittlerweile rund sechs Milliarden Euro Immobilienvermögen administriert.

Heimatmarkt im Fokus

Der Fokus der Neuinvestitionen lag 2012 mit insgesamt neun Objekten und einem Investitionsvolumen von 279 Millionen Euro auf Deutschland. “Deutschland war 2012 das mit Abstand attraktivste Investmentziel für institutionelle Investoren. Trotz der hohen Nachfrage nach Core-Objekten konnten wir durch unseren direkten Marktzugang Chancen für Käufe und Verkäufe nutzen”, führt Coridaß aus.

Aber auch in weiteren europäischen Ländern habe es Aktivitäten gegeben: Coridaß: “Mit dem Erwerb der beiden Einzelhandelsimmobilien in Dijon und Mulhouse, Frankreich, für insgesamt 151 Millionen Euro ist uns ein besonders seltener Kauf geglückt. Darüber hinaus haben die lokalen Teams auch in Großbritannien den Niederlanden und Österreich gute Investments identifizieren können.” So habe die KAG dort Objekte für insgesamt 105 Millionen Euro gekauft. Mit 241 Millionen Euro realisierte die KAG rund zwei Drittel der Verkaufserlöse in Deutschland und weitere 115 Millionen Euro in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und Österreich. “Wir sind unserer Investitionsstrategie treu geblieben und haben den Schwerpunkt erneut auf den Bereich Einzelhandel gelegt”, so Coridaß und fügt an: “Core und Core Plus-Büroobjekte folgen dicht auf, vor allem bei Deutschland-Investments.”

2012 hat die KAG für die von ihr verwalteten Immobilienvermögen insgesamt 16 Objekte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Österreich erworben. Veräußert wurden 13 Immobilien in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Österreich. Die Verkehrswerte der verwalteten Immobilien betrugen Ende 2012 nach Angaben der Warburg-Henderson KAG mehr als 4,3 Milliarden Euro. Bisher hat die KAG insgesamt 16 Immobilienfonds für institutionelle Anleger aufgelegt.

Mit Blick auf die in der Wahrnehmung der KAG zunehmenden Investorenansprüche an individuelle Anlagestrategien und auf eine engere Kundenbetreuung hat das Haus 2012 sowohl eine eigene Vertriebs GmbH als auch eine Produktentwicklungs­abteilung ins Leben gerufen. Ergebnis war die Entwicklung und der Vertrieb des “Warburg – Henderson Deutschland Top 5 Fonds”, der in Büroimmobilien in deutschen Metropolen investieren soll und mit zwei Core-Objekten in Frankfurt und Berlin startet. Der “Warburg-Henderson Swedish Retail Fund” befindet sich derzeit noch in der Platzierung. Über alle Produkte konnten im Laufe des Jahres 2012 nach eigenen Angaben rund 172 Millionen Euro Eigenkapital bei institutionellen Investoren eingeworben werden. (te)

Foto: Warburg-Henderson

 

 

 

 

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