19. Juni 2013, 15:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kaufentscheidung: Lage und Preis wichtiger als Energiestandard

Stimmen Lage, Preis und Größe, ist es Immobilienkäufern zunehmend egal, ob ihr künftiges Heim energetisch auf dem neuesten Stand ist.

Niedrigenergiehaus-255x300 in Kaufentscheidung: Lage und Preis wichtiger als Energiestandard

Niedrigenergiehaus

Marktmonitor von Immowelt.de

Das zeigt die Studie Marktmonitor Immobilien 2013 von Immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes, Hochschule Nürtingen-Geislingen, bei der 560 Makler, Bauträger und andere Immobilienspezialisten in ganz Deutschland befragt wurden.

Vor einem Jahr gab noch knapp die Hälfte (45 Prozent) der befragten Makler an, dass bereits der Anschein eines energetischen Sanierungsrückstands den Marktwert einer Immobilie mindern kann. Aktuell sind es lediglich 35 Prozent.

Preisabschlag durch schlechte Energiebilanz

Drückte eine schlechte Energiebilanz den Immobilienpreis im Jahr 2012 noch um 21 Prozent, geben die Makler den zu erwartenden Preisabschlag 2013 mit durchschnittlich 18 Prozent an.

Heute sind für Immobilien-Interessenten Merkmale wie Größe, Preis und Lage deutlich wichtiger als Energieeffizienz. (mh)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Das muss ja wirklich unterschieden werden zwischen Kapitalanlagen und Selbstnutzern. Vermieter legen da sicher weniger wert auf die Energiewerte

    Kommentar von Jan Lanc — 26. Juni 2013 @ 19:33

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Welche Versicherungsverträge besonders gefährdet sind

Fast jeder vierte Bundesbürger hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als vor der Corona-Pandemie. Zugleich zeigen sich viele Verbraucher sparaktiver als vor der Krise – allen voran jüngere Menschen. Das hat Folgen, auch für Versicherungsverträge. Welche Policen besonders gefährdet sind.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...

Berater

Trägt ein Erbe alle finanziellen Risiken?

Kann der Erbe einen Pflichtteilsanspruch wegen einer strittigen Forderung noch nicht abschließend beziffern, muss er den Pflichtteilsanspruch trotzdem ausgleichen. Das Risiko, einen überzahlten Betrag nicht mehr zurückfordern zu können, trägt der Erbe, entschied das OLG Koblenz in seinem Beschluss vom 14.8.2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...