IMX: Preisniveau bei Wohneigentum steigt weiter

Die Angebotspreise von Wohneigentum steigen laut Angebotspreisindex IMX von Immobilienscout24 weiter. Die Angebotsmieten sinken demnach allerdings bereits zum zweiten Mal in Folge.

Metropole: Michael Kiefer
„In bestimmten Lagen müssen die Menschen bereits deutlich mehr als ein Drittel ihres Netto-Einkommens für die Miete aufbringen“.

Die Preise von Häusern und Wohnungen im Gebäudebestand verteuerten sich im August um 0,4 beziehungsweise 0,7 Prozent verglichen mit dem Vormonat. Dies gilt vor allem für die großen deutschen Metropolen.

Angebotsmieten sinken in den Metropolen

Im Gegensatz dazu sinken die Angebotsmieten in Hamburg, München und Köln bereits zum zweiten Mal in Folge. Lediglich in der Bundeshauptstadt konnte eine Steigerung des durchschnittlichen Mietniveaus festgestellt werden, was auf ein auch weiterhin recht moderates Preisniveau zurückzuführen ist.

Laut Michael Kiefer, Chefanalyst bei Immobilienscout24, sind die zum Teil massiven Preissprünge der vergangenen Monate in den regionalen Märkten zur Zeit nicht durchsetzbar. In bestimmten Lagen müssten die Mieter bereits ein Drittel ihres Netto-Einkommens für Mietzahlungen aufbringen.

Wohneigentum wird selbst genutzt

Der Trend eines steigenden Preisniveaus bei Angebotspreisen bei gleichzeitig sinkenden Angebotsmieten spricht dafür, dass viele Käufer das erworbene Wohneigentum selber nutzen möchten. Zudem bleibt ein Immobilieninvestment durch die immer noch günstigen Zinsen auch weiterhin attraktiv. (nl)

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IMX: Wohnungen
Die verlangsamte Steigerung der Angebotsmieten setzt sich im August
weiter fort. Eine mittelfristige Seitwärtsbewegung wird immer wahrscheinlicher.
Quelle: Immobilienscout24

Foto: Immobilienscout24

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