Anzeige
29. Januar 2013, 09:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dresdner Wohnimmobilienpreise mit größter Dynamik im Nordosten

Die Hauspreise in Hamburg, Hannover, Berlin und vor allem Dresden sind im vierten Quartal des vergangenen Jahres stark angestiegen, wie der aktuelle Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI) für die Region Nord-Ost zeigt. Dabei verzeichnet die sächsische Landeshauptstadt die größten Zuwächse. 

Wohnimmobilienmarkt-Dresden-245x300 in Dresdner Wohnimmobilienpreise mit größter Dynamik im NordostenDr. Klein sieht die Entwicklung im Elbflorenz als “bemerkenswert” an. Sowohl auf Quartals- als auch auf Jahressicht führt Dresden das Preiszuwachs-Ranking im Hausmarkt an. Gegenüber dem Vorquartal sind dort die Hauspreise um 3,13 Prozent angestiegen – gefolgt von Hannover (2,21 Prozent) und Hamburg (2,03 Prozent).

Innerhalb eines Jahres haben sich die Hauspreise in Dresden sogar um 7,24 Prozent verteuert, während sie in Berlin um 7,20 Prozent und in Hamburg um 6,91 Prozent zulegen konnten. Das Preisniveau führt hingegen Berlin mit 115,24 Zählerpunkten an. Es folgen Dresden (113,94 Zähler) und Hamburg (113,60 Zähler).

Auch bei den Preissteigerungen auf dem Wohnungsmarkt hat Dresden gemäß DTI die Nase vorn: Der Teilindex für Eigentumswohnungen ist hier im Vergleich zum Vorquartal mit 3,21 Prozent am stärksten in der Region Nord-Ost gestiegen. In Berlin nahmen die Kaufpreise für Wohnungen im gleichen Zeitraum 2,94 Prozent zu, während sie in Hamburg um 0,97 Prozent und in Hannover um 0,27 Prozent sanken.

Das höchste Preisniveau haben demnach Wohnungen in der Hansestadt mit 132,50 Zählerpunkten. Auf Jahressicht verteuerten sich Eigentumswohnungen in Hamburg am stärksten – um 12,47 Prozent. Mit einer Zunahme von 9,01 Prozent innerhalb eines Jahres folgt der Berliner Wohnungsmarkt. In Dresden betrug der Anstieg auf Jahressicht lediglich 2,56 Prozent.

Dr-Klein-Trendindikator-Immobilienpreise-Nord-4-2012 in Dresdner Wohnimmobilienpreise mit größter Dynamik im Nordosten

Der Dr. Klein-Ausblick: “Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist weiterhin hoch. Im Umfeld von Eurokrise, Inflationsangst und Niedrigzinspolitik schichten viele Erwerber bewusst ihr Vermögen um: raus aus unsicheren Anlagen, rein in den Sachwert. Vor allem in Metropolen wie Hamburg oder Berlin wird das verfügbare Angebot in City-Lagen knapp. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Daher verlagert sich dort die Nachfrage zunehmend in sekundäre Lagen. In Hamburg ziehen Familien in die günstigeren Randlagen, in Berlin geraten Viertel außerhalb des S-Bahn-Rings in den Fokus. Doch im Gegensatz zur Hansestadt verfügt die Hauptstadt noch über große zentrale Entwicklungsgebiete – beispielsweise rund um den Hauptbahnhof.”

Wohnimmobilienmarkt-Dresden-Regionalanalyse-DTI-Q4-2012 in Dresdner Wohnimmobilienpreise mit größter Dynamik im Nordosten

Quelle: Dr. Klein

Die Baufinanzierungsspezialisten des Finanzdienstleisters erwarten, dass die Preise in gefragten Großstädten weiter steigen werden, da die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen unverändert sind. “Obwohl derzeit viele Menschen mit dem Erwerb einer Wohnimmobilie liebäugeln, handhaben viele Geldinstitute Baufinanzierungen – mit Blick auf das Kreditnehmerrisiko – eher restriktiv”, so die Einschätzung von Dr. Klein. Dies dämme die Gefahr einer Immobilienblase ein. (te)

Foto: shutterstock.com

 

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Allianz überarbeitet Rechtsschutz-Tarife

Die Allianz startet im Oktober ihr neues Privat-Rechtsschutz-Angebot. Nach Angaben des Versicherers wurden die weltweit geltenden Versicherungssummen in allen drei Rechtsschutzvarianten angehoben.

mehr ...

Immobilien

Mietlager profitieren von höheren Wohnkosten

Die Urbanisierung und steigende Mieten treibt auch die Gebühren für Mietlager. Immer mehr Menschen suchen externe Lager, um die Miete für mehr Lagerraum in der eigenen Wohnung zu sparen. Der Markt wächst auch in Deutschland.

mehr ...

Investmentfonds

“Einführung des Euro war Europas größter Fehler”

Eine stabile europäische Währungsunion wird nie existieren. Darüber sind sich die Europa-Experten einig, die beim zweiten Feri Science-Talk über die Zukunft und Schwierigkeiten des Euro diskutiert haben. Keiner der Lösungsvorschläge scheint gut genug, um die wachsenden Probleme zu lösen.

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Autark Invest: Vertrieb mit abgelaufenem Prospekt?

Die Finanzaufsicht BaFin weist auf ihrer Website darauf hin, das der Verkaufsprospekt der Autark Invest GmbH, Olpe, “ungültig” ist. Er hat sein gesetzliches Haltbarkeitsdatum überschritten.

mehr ...

Recht

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...