Anzeige
13. Oktober 2014, 10:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Immobilie als Anlageklasse

Immobilien spielen aufgrund ihres guten Rendite-Risiko-Profils bei Investitionen reicher Privatpersonen seit jeher eine große Rolle. Beliebt ist dabei der sogenannte “Club Deal”, ein exklusiver Weg für hochvermögende Privatinvestoren, um selektiv zu diversifizieren.

Gastbeitrag von Professor Lorenz Reibling, Taurus Investment

Anlageklasse

In Monte Carlo, einem der beliebtesten Standorte vermögender Privatpersonen, lohnen sich Investitionen in Immobilien besonders.

Family Offices – das sind die Vermögensverwalter reicher Familien, beispielsweise Inhaber von Industrieunternehmen. Family Offices sorgen gemeinsam mit ihrem oder ihren Mandanten vor, damit das jeweilige Vermögen auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt.

Je nach Zahl der betreuten Familien spricht man von Single- oder Multi-Family-Offices. Es gibt sowohl unabhängige Family Offices als auch Verwalter, die beispielsweise einen Bankenhintergrund haben.

Vermögende investieren diskret

Family Offices investieren in der Regel diversifiziert. Je nach Vorliebe finden sich dabei auch exotische Anlageklassen im Portfolio reicher Familien, die üblicherweise nicht in der Asset-Allokation beispielsweise von institutionellen Investoren wie Versicherungen auftauchen: darunter Kunstgegenstände, Autos, Wein, Uhren, Yachten oder Pferde.

Und fast immer spielen auch Immobilien eine Rolle in der Anlagestrategie. Einer der Gründe: Für viele Family Offices hat – wie oben bereits angedeutet – der langfristige Vermögenserhalt Priorität. Das Vermögen soll auch den nachfolgenden Generationen noch zur Verfügung stehen.

Immobilien bieten gutes Rendite-Risiko-Profil

Immobilien bieten ein vergleichsweise gutes Rendite-Risiko-Profil; sie eignen sich aus Gründen der Risiko-Diversifizierung gut als Beimischung einer auf Sicherheit bedachten Vermögensanlage.

Je nach Fall liegt sogar ein großes Gewicht auf der Immobilie: Während beispielsweise bei Versicherungen der Immobilienanteil in der Asset Allokation üblicherweise nur im einstelligen Prozentbereich liegt, liegt der Anteil bei Family Offices in den meisten Fällen deutlich höher. Im Durchschnitt wird ein deutlich zweistelliger Anteil angenommen.

Als Spanne wird häufig zehn bis 30 Prozent genannt, wobei der Einzelfall natürlich ausreißen kann. Häufig wurden bislang Core-Immobilien favorisiert, also vermeintlich sichere Top-Objekte in Bestlagen, die voll vermietet sind und einen stabilen Cashflow erwarten lassen.

Seite zwei: Rendite steht nicht immer im Vordergrund

Weiter lesen: 1 2 3 4

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Arbeiten im Alter: Wenn die Rente (nicht) reicht

In Deutschland ist weit mehr als ein Viertel aller Rentnerinnen und Rentner in den ersten drei Jahren nach Übergang in eine Altersrente erwerbstätig: Besondern Frauen sind betroffen. Rund  31 Prozent gehen einer regelmäßigen bezahlten Beschäftigung nach. Bei den Männern 28 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Alpin-Skigebiete: Wo Immobilien am gefragtesten sind

Noch zeigt sich das Wetter in Deutschland sommerlich warm, aber die nächste Wintersaison steht vor der Tür. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Veränderungen bei den Immobilienpreisen in den französischen und Schweizer Alpin-Skigebieten untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Kunden nehmen ein Unternehmen immer als Einheit wahr. Abteilungsgrenzen interessieren ihn nicht. Deshalb muss die interne Zusammenarbeit Hand in Hand funktionieren. Isoliert agierende “Silos“ kann man dabei nicht brauchen.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...