Deutsche Hypo Index: Industrieimmobilien erreichen Rekordwert

Auf dem deutschen Immobilienmarkt herrscht gute Stimmung. Das Klima auf dem Markt für Industrieimmobilien ist besonders positiv. Das geht aus dem Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index für den Monat März hervor.

Die Immobilenkonjunktur setzte ihr Wachstum laut der Deutschen Hypo AG auch im März fort. Besonders Industrieimmobilien sind auf dem Vormarsch.

Nach Angaben der Deutschen Hypothekenbank AG (Deutsche Hypo), Hannover, steigt die Immobilienkonjunktur im März auf 243,3 Zählerpunkte (Februar: 240,3 Zählerpunkte). Die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien weiterhin als sehr gut einzuschätzen.

Nachdem die Immobilienkonjunktur im Februar leicht gefallen war, legte sie im März des laufenden Jahres zu.

Immobilienklima auf Wachstumskurs

Auch das Immobilienklima befand sich mit einem Anstieg von 0,6 Prozent auf 133,8 Zählerpunkte leicht im Aufwärtstrend (Februar: 131,8 Zählerpunkte). „Wie schon häufig beim Immobilienklima beobachtet, gibt es auch hier eine vermutete starke Korrelation zu den aktuell sehr optimistischen Konjunkturprognosen der Bundesbank für Deutschland“, betont Andreas Pohl, Vorstand der Deutschen Hypo. Die Zunahme ist laut der Deutschen Hypo in erster Linie auf die Steigerung des Investmentklimas zurückzuführen. Der Teilindikator kletterte in der aktuellen Auswertung um 2,6 Prozent auf 139,6 Zählerpunkte nachdem er im Februar 136,1 Zählerpunkte erreichte. Das Ertragsklima stieg lediglich um 0,5 Prozent auf 128,1 Zählerpunkte (Februar: 127,5 Zählerpunkte).

Der Indikator „Immobilienklima“ befand sich im März im Aufwärtstrend.

Allzeithoch des Industrieklimas

In der aktuellen Auswertung gewinnt das Industrieimmobilienklima, das mehrheitlich auf Logistikimmobilien basiert, weiter an Fahrt und steigt deutlich um 7,1 Prozent auf aktuell 145,9 Zählerpunkte an (Februar: 136,2 Zählerpunkte). Seit Bestehen des Immobilienkonjunkturindex erreicht die März-Auswertung damit ihr Allzeithoch. Kein anderes Segment kann in diesem Monat so ein hohes Wachstum vorweisen. Damit vergrößert diese Asset-Klasse immer mehr den Abstand zu den Klassikern Büro- und Handelsimmobilien. Das Büroimmobilienklima legte im Vergleich zum Vormonat um vier Prozent auf 129,6 Zählerpunkte zu (Februar: 124,6 Zählerpunkte). Das Handelsimmobilienklima sank um 0,2 Prozent auf 124,5 Zählerpunkte (Februar: 124,8 Zählerpunkte).

Wohnimmobilienklima auf stabilen Niveau

Das Wohnimmobilienklima sank zwar im März um 1,1 Prozent auf 158,4 Zählerpunkte (Februar: 160,1 Zählerpunkte), bleibt aber aus Sicht der Deutschen Hypo weiterhin auf einem stabil hohen Niveau. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob das Industrieimmobilienklima mittelfristig das Wohnimmobilienklima einholen wird. (st)

Das Industrieimmobilienklima stieg im März um mehr als sieben Prozent und erreichte damit das höchste Wachstum.

Quelle Grafiken: Deutsche Hypo AG/Bulwien Gesa AG; Foto: Shutterstock

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