9. April 2014, 08:15
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Deutschland-Immobilien: Investieren vor der Haustür

Man habe ganz bewusst mit einem Deutschland-Portfolio begonnen, da der Vertrieb derzeit einfache Produkte bevorzuge, sagt Heibrock. In Zukunft seien aber auch Fonds mit einer europäischen oder internationalen Streuung möglich.

Die Portfoliofonds sollen die Lücke zwischen den bisherigen Einzelobjektfonds und den großen Offenen Immobilienfonds schließen, so Heibrock. Damit sollen neben privaten Anlegern auch Stiftungen, Family Offices und Versorgungswerke gewonnen werden.

“Viele Immobilien sind schlicht zu teuer”

Nicht alle Anbieter können derzeit Immobilien aus dem Bestand als Fonds bringen. “Viele Immobilien sind für uns schlicht zu teuer”, erklärt Marc Drießen, Vorstand der Hesse Newman Capital AG. Im Vergleich zum letzten Jahr würde man die Objekte heute mindestens eine Jahresmiete teurer einkaufen.

Derzeit platziert Hesse Newman noch die restlichen Anteile seiner Fonds in Hamburg und München. Ein konkretes Nachfolgeprodukt sei noch nicht in Sicht, so Drießen. Doch auch bei Hesse Newman steht die Suche in Deutschland klar im Vordergrund.

Gewerbeimmobilien: Rendite leidet

Allein im vergangenen Jahr flossen 30,7 Milliarden Euro in deutsche Gewerbeimmobilien, rund 21 Prozent mehr als im Vorjahr. So viel Nachfrage geht zulasten der Rendite. In den sieben größten Städten liegt diese bei unter fünf Prozent.

Anleger müssen sich in Zukunft wohl auf noch geringere Auszahlungen und Renditen einstellen. In den Top-Standorten in Deutschland machen die Preise eine fünf vor dem Komma kaum noch möglich. Auch mit starken Wertsteigerungen sollten Anleger nicht rechnen.

“Ich glaube, dass wir auf einem Hochplateau landen”, meint Drießen. Sinkende Preise seien erst wieder zu erwarten, wenn die Zinsen deutlich steigen würden. Und das ist in der nächsten Dekade kaum in Sicht.

Um den hohen Preisen auszuweichen beschäftigt sich Drießen eher mit Gewerbe- und Einzelhandelsobjekten in kleineren Städten mit um die 50.000 Einwohner. „Aber auch hier haben wir noch nichts gefunden, was wir derzeit bezahlen wollen“, so Drießen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Cash.-Ausgabe 04/2014.

Foto: Shutterstock

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