Lage, Lage, Lage: Direktanlage in Gewerbeflächen

Allein in Berlin wurden im vergangenen Jahr 575 Einheiten bei einem Gesamtumsatz von knapp 110 Millionen Euro verkauft. Hintergrund des Interesses sind attraktive Renditen, vergleichsweise geringe Losgrößen ab 25.000 Euro und eine hohe Einnahmesicherheit.

Der jährliche Mietertrag der gewerblich genutzten Flächen in Wohn- und Geschäftshäusern liegt oft deutlich über fünf Prozent und kann bei geschickter Vermietung bis zu acht Prozent des notariellen Kaufpreises betragen.

Mietverträge werden in der Regel über drei bis fünf Jahre abgeschlossen. Filialisten, darunter bekannte Bekleidungs- und Drogerieketten, mieten aber gern auch mal für zehn Jahre und länger und fragen häufig auch größere Einheiten nach, die dann als vermietete Flächen Kapitalanlegern zum Kauf angeboten werden.

Viele internationale Interessenten

Im vergangenen Jahr hatten wir beispielsweise eine 760 Quadratmeter große Fläche in einem neu errichteten Eckhaus in Berlin-Friedrichshain im Angebot. Der Kaufpreis lag bei 2,3 Millionen Euro und die Fläche war bei einer Mietrendite von 6,67 Prozent für zwölf Jahre an die Drogeriemarktkette DM vermietet. Gekauft hat dann ein russischer Privatanleger. Das ist durchaus typisch.

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Gewerbeflächen werden vergleichsweise häufig von internationalen Käufern und dabei auffallend oft von Interessenten aus England, Frankreich, Italien und aus Osteuropa erworben. Aufgrund des restriktiven deutschen Mietrechts haben Anleger aus diesen Ländern zuweilen Vorbehalte gegen deutsche Wohnungen und wissen deshalb umgekehrt die Vorzüge (geregelte Vertragslaufzeiten, hohe Einnahmesicherheit) von vermieteten Gewerbeflächen zu schätzen – umso mehr, wenn diese sich in einer gefragten innerstädtischen Lage wie Berlin-Friedrichshain befinden.

Nachfrage nach Gewerberaum wächst

Denn in den zentralen Lagen der deutschen Großstädte wächst die Nachfrage nach Gewerberaum beträchtlich. Weil die zahlungskräftige Kundschaft zunehmend lieber in attraktiven Innenstadtquartieren als in Vororten lebt, zieht es Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte immer häufiger in die Stadt.

Seite drei: Mikrolage sorgfältig prüfen

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