Gewerbeimmobilien: Märkte in Berlin und Ostdeutschland wachsen

Die gewerblichen Immobilienmärkte in Berlin und die ostdeutschen Wachstumszentren Dresden, Erfurt, Jena, Leipzig, Magdeburg, Potsdam und Rostock sind derzeit für Investoren besonders lukrativ. Das zeigt eine aktuelle Studie der TLG Immobilien AG.

Berlin: Der Gewerbeimmobilienmarkt der deutschen Hauptstadt verzeichnet Zuwächse.

Neben größtenteils stabilen Mieten gibt es in Berlin, Potsdam, Dresden und Leipzig auch Segmente mit steigenden Preisen, teilte die TLG Immobilien AG (TLG) in ihrer aktuellen Studie „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2014“ mit.

Demnach entwickeln sich die wirtschaftlichen sowie demographischen Rahmenbedingungen in den Zentren positiv. „Deutliche Einwohnerzuwächse, weiter sinkende Arbeitslosenquoten, Anstiege bei Einzelhandelskaufkraft und Übernachtungszahlen belegen die positive Dynamik, die sich auch auf die Märkte für Büro-, Einzelhandels- und Hotelimmobilien auswirkt“, erläutert Niclas Karoff, Mitglied des Vorstandes der TLG. Zwar gebt es nach wie vor Licht und Schatten in einzelnen Teilmärkten, aber die dynamische Entwicklung der ostdeutschen Städte sowie der Berlin-Boom zeichnen sich deutlich auf den Immobilienmärkten Ostdeutschlands ab.

Wachsendes Investoreninteresse

Dass B- und C-Städte als alternative Investitionsstandorte immer mehr in den Fokus der Investoren rücken, zeigt der Blick auf den Transaktionsmarkt, so TLG. Insgesamt registrierten die fünf ostdeutschen Bundesländer zwischen 2009 und 2012 demnach einen Anstieg der Investitionen in gewerbliche Immobilien: Das Investmentvolumen stieg in diesem Zeitraum von rund 320 Millionen Euro auf etwa 1,87 Milliarden Euro. Nach einem leichten Rückgang auf 1,36 Milliarden Euro im Jahr 2013 lag das Volumen bereits zum Halbjahr 2014 bei 1,37 Milliarden Euro.

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Hotspot Berlin

Daneben bleibt Berlin weiter Hotspot nationaler und internationaler Investoren – das Investmentvolumen befindet sich nach Aussagen der TLG auf einem konstant hohen Niveau. Allein 2013 wurden rund 3,6 Milliarden Euro in Berliner Gewerbeimmobilien investiert – das sind zwar 6,7 Prozent weniger als im Rekordjahr 2012, aber immer noch ein Viertel mehr als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Der Rückgang sei dabei nicht auf einen Mangel an Nachfrage, sondern hauptsächlich auf einen Angebotsengpass an gewerblichen Immobilien in der Hauptstadt zurückzuführen, so TLG.

Büromieten stabil bis steigend

Dresden, Leipzig und Potsdam sind laut der Studie unter den acht betrachteten ostdeutschen Städten inklusive Berlin diejenigen Städte, die im Jahresvergleich 2012/2013 steigende Mietpreise am Büromarkt registrieren konnten. In den übrigen Regionalzentren blieben die Mieten im Vorjahresvergleich auf einem stabilen Niveau.

Seite zwei: Stabile Einzelhandelsmieten

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