Umfrage zur Altersvorsorge: Immobilien Top – Riester Flop

Die Geldanlage in Immobilien eignet sich nach Ansicht der Bundesbürger am besten, um für den Ruhestand vorzusorgen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor. Weitaus weniger überzeugt zeigen sich die Deutschen indes von staatlich geförderter Altersvorsorge.

Die Deutschen bewerten Immobilien als beste Art der Altersvorsorge, nutzen aber mehrheitlich private Renten- und Lebensversicherungen.

Obwohl 58 Prozent der Bundesbürger einen niedrigeren Lebensstandard im Rentenalter erwarten, betreiben 15 Prozent keinerlei private Altersvorsorge. Das ist ein Ergebnis des „Sparerkompass 2015“, für den das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland rund 1.700 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt hat.

Immobilien am beliebtesten

35 Prozent derjenigen, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern, glauben, dass sich hierfür Immobilien am besten eignen. Tatsächlich genutzt wird diese Anlageform von 34 Prozent. Auf Rang zwei liegen private Renten- oder Lebensversicherungen, von denen 21 Prozent der Befragten überzeugt sind.

Die tatsächliche Nutzung liegt bei dieser Anlageform weitaus höher (50 Prozent).

Quelle: Forsa/Bank of Scotland

Ein ähnliches Stimmungsbild zeigt sich bei den Dritt- und Viertplatzierten: Die betriebliche Altersvorsorge wird nur von 13 Prozent als am besten geeignet angesehen, aber von 33 Prozent genutzt. Die Staatlich geförderte Altersvorsorge, beispielsweise eine Riester-Rente, nutzen 23 Prozent, obwohl nur acht Prozent sie für geeignet halten.

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Auf Platz fünf rangieren Aktien und Fonds, die nur sechs Prozent der Befragten Altersvorsorger für geeignet halten – dennoch geben 20 Prozent an, auf diese Weise für das Alter vorzusorgen. Noch weniger Zuspruch als Altersvorsorge haben Gold und Sparguthaben (jeweils drei Prozent) sowie Tages- oder Festgeld (zwei Prozent). (jb)

Foto: Shutterstock

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