Anzeige
24. November 2015, 09:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bundesregierung plant Erhöhung der Neubau-AfA

In der Bundesregierung gibt es offenbar Pläne zu einer erhöhten steuerlichen Förderung des Wohnungsneubaus. Der Branchenverband ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss begrüßt dies.

Neubau-AfA

Von Januar bis September 2015 wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland der Bau von 222.800 Wohneinheiten genehmigt.

Der CSU-Parteivorsitzende und Ministerpräsident Horst Seehofer teilte in seiner Rede auf dem CSU-Parteitag mit, dass die Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden im Grundsatz vereinbart hätten, Kapital für den freien Wohnungsmarkt durch eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen zu mobilisieren. Dies müsse jetzt im Detail geregelt werden.

Notwendige Rahmenbedingung

„Die Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen für Neubau-Projekte ist ein wichtiger Schritt der Bundesregierung, den der ZIA ausdrücklich begrüßt und stets gefordert hat. Jetzt wäre es zu schön um wahr zu sein, wenn dieser Durchbruch ein Ergebnis zeigen würde”, kommentiert Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, die Pläne.

Die anstehenden Aufgaben zur Schaffung von Wohnraum und zur Weiterentwicklung der Städte würden nur gelingen, wenn die Bundesregierung die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schaffe, so der ZIA.

Wachstum bei Baugenehmigungen zu schwach

Von Januar bis September 2015 wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland der Bau von 222.800 Wohneinheiten genehmigt. Das waren 4,8 Prozent oder 10.300 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings fiel das Wachstum der Baugenehmigungen geringer aus als im gleichen Zeitraum des Jahres 2014. Damals lag das Plus gegenüber dem Vorjahr noch bei 5,2 Prozent.

Der GdW Bundesverband mahnt, dass dieser Zuwachs bei Weitem nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Derzeit liege das Wohnungsdefizit in Deutschland bei mindestens 800.000 Wohnungen.

Konkret müssten in Deutschland bis 2020 jährlich insgesamt rund 400.000 Wohnungen und damit rund 140.000 Mietwohnungen mehr als in 2015 errichtet werden, um den Bedarf zu decken, so der GdW. (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Grundrente wird offensichtlich konkreter

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant eine Grundrente für Geringverdiener. Erste Präzisierungen wurden jetzt bekannt. 

mehr ...

Immobilien

Wüstenrot Immobilien: Vermittlungsrekord und Absage an das Bestellerprinzip

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut einen neuen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen und spricht sich gegen das geplante Bestellerprinzip aus.

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

mehr ...

Recht

Incentives – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...