12. November 2015, 09:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sozialer Wohnungsbau: Bund senkt Grundstückspreise

Der Bund kann Grundstücke und Immobilien zur Unterbringung von Flüchtlingen und zum sozialen Wohnungsbau künftig deutlich günstiger an Kommunen und Länder veräußern.

Baustelle Shutterstock 172470167-Kopie in Sozialer Wohnungsbau: Bund senkt Grundstückspreise

Der Bund will den sozialen Wohnungsbau ankurbeln.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am Mittwoch eine neue Vergaberichtlinie zur verbilligten Abgabe von Liegenschaften des Bundes. Allerdings stockten die Haushälter die zunächst geplanten Kaufpreisabschläge nochmals auf, “um die Attraktivität des Liegenschaftserwerbs für Länder und Kommunen … zu erhöhen”, wie es in einem sogenannten Maßgabebeschluss heißt.

Neue Regeln

So wird der Kaufpreisabschlag bei ehemaligen Militärflächen auf 350.000 Euro pro Kaufvertrag angehoben. Er bleibt auf 50 Prozent des Kaufpreises begrenzt.

Der zusätzliche Kaufpreisabschlag für eine Nutzung zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern wird auf jeweils 150.000 Euro erhöht und beträgt somit insgesamt 500.000 Euro pro Vertrag. Gedeckelt wird er auf 80 Prozent des Kaufpreises.

Für die verbilligte Abgabe von Liegenschaften zum sozialen Wohnungsbau mit mindestens acht Wohneinheiten wird der Abschlag auf 25.000 Euro pro neuer Wohneinheit festgesetzt und auf 80 Prozent des Kaufpreises begrenzt.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

LKH: Mit 2018 zufrieden – 2019 mit dem Wandel begonnen

Für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht der Landeskrankenhilfe V.V.a.G. (LKH) seinen Jahresabschluss. Die hervorragenden Kennzahlen stellen eine solide Ausgangslage dar, um das Unternehmen neu auszurichten. Wie sich die finanzielle Situation im Detail entwickelt hat

mehr ...

Immobilien

Über sozialen Frieden und heilige Kühe: München diskutiert über Lösungen für das Wohnproblem

„Mieterschutzgesetz, Mietpreisbremsen, Erhaltungssatzungen: Wird Münchens Wohnungsproblem so gelöst?“ Diese Frage stand im Zentrum der Veranstaltungsreihe münchner immobilien fokus am 20. Mai 2019 im Literaturhaus. Was die Gemüter besonders erhitzte.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Finance Vertriebskongress: 500 geladenen Vertriebspartnern und exklusiver Club-Deal

Die Deutsche Finance Solution begrüßte am 21. Mai 2019 im Auditorium der BMW-Welt München rund 500 ihrer Vertriebspartner zum Thema Markt, Kompetenz und Investments. Symon Hardy Godl, Geschäftsführer Deutsche Finance Asset Management, informierte die Teilnehmer ausführlich über das aktuelle Gesamtportfolio der Deutsche Finance Group sowie die aktuellen und zukünftigen institutionellen Investmentstrategien.

mehr ...

Berater

Grafik des Tages: Ein Jahr Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Fast 150.000 Anfragen und Beschwerden mit DSGVO-Bezug sind seit Mai 2018 bei Datenschutzbehörden in Europa aufgelaufen – davon rund 90.000 Benachrichtigung über Datenschutzverletzungen. Wie die Lage seit dem 25. Mai 2018 ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

„INP Deutsche Pflege Invest“: Offener Spezial-AIF erwirbt drei weitere Pflegeimmobilien

Das Immobilienportfolio des für institutionelle Investoren konzipierten offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um drei weitere Pflegeimmobilien ergänzt worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Fonds, hat die Pflegeeinrichtung „Seniorensitz am Hegen“ in Hamburg-Rahlstedt, das „Haus St. Antonius“ in Kemnath (Bayern) und die „Altstadtresidenz Wernigerode“ in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) für den Fonds erworben.

mehr ...

Recht

Vorsicht bei vorausfahrendem Fahrschulfahrzeug

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer den Sicherheitsabstand stets so bemessen, dass sie auch bei plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden halten können. Besondere Vorsicht ist angesagt, wenn ein entsprechend gekennzeichnetes Fahrschulauto vorausfährt. Hier muss man auch damit rechnen, dass es ohne erkennbaren Grund abbremst. Die Württembergische Versicherung (W&W) weist auf ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken (13 S 104/18) hin.

mehr ...