Anzeige
Anzeige
9. Juli 2015, 07:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnungsgesellschaften erleben Blütephase

Der deutsche Wohnimmobiliensektor weist günstige Fundamentaldaten auf, die das Wachstum auch in den kommenden Jahren weiter stärken dürften. Das erhöht die Attraktivität börsennotierter Unternehmen in diesem Sektor.

Gastbeitrag von Guy Barnard und Tim Gibson, Henderson Global Investors.

Berlin Shutterstock 161067611-1-Kopie-21 in Deutsche Wohnungsgesellschaften erleben Blütephase

Berlin: Der Mietwohnungsmarkt der Hauptstadt erlebt derzeit eine Blütephase.

Der deutsche Wohnimmobiliensektor ist in den letzten fünf Jahren stark gewachsen. Er hat inzwischen ein Gewicht von 15 Prozent im EPRA Europe Index (EPRA steht für European Public Real Estate Association) – im Mai 2010 waren es erst 1,9 Prozent. Wir glauben, dass börsennotierte Immobiliengesellschaften gute Chancen haben, von den günstigen Rahmenbedingungen zu profitieren.

Niedrige Hauspreise in Deutschland

Die Hauspreise in Deutschland zählen – gemessen an den Einkommen, aber auch absolut – zu den niedrigsten in Europa. Im Gegensatz zu manchen anderen europäischen Staaten hat das Land keine Immobilienblase hinter sich. Real sind die Hauspreise in den letzten 15 Jahren sogar gesunken .

Die Deutschen waren seit jeher lieber Mieter als Besitzer von Wohneigentum. Mit rund 50 Prozent ist die Eigentumsquote in Deutschland eine der niedrigsten in Europa. Erschwingliche Mieten und Gesetze zum Mieterschutz haben diese Haltung begünstigt.

Positive Faktoren für Wohnungsgesellschaften

Die börsennotierten Wohnungsgesellschaften, in die wir investieren, betätigen sich vornehmlich auf dem Mietwohnungsmarkt. Wir sehen für diese Firmen aus drei Gründen gute Chancen, von einem anziehenden Markt zu profitieren:

1. Die Preise liegen deutlich unter den Herstellungskosten vergleichbarer Objekte, was sich dämpfend auf das Angebot auswirkt. Ungeachtet der starken Wohnraumnachfrage ist das Angebot zurzeit so gering wie selten in der Geschichte.

2. Mit der Umwandlung und dem Verkauf ehemaliger Mietwohnungen an Investoren beziehungsweise Eigentümer, die in dem Objekt wohnen oder dort einziehen möchten, erzielen börsennotierte Gesellschaften satte Gewinne (in der Regel liegt der Verkaufspreis bis zu 40 Prozent über dem Kaufpreis).

3. Die Mieten in den Objekten, die von börsennotierten Wohnungsgesellschaften verwaltet werden, sind moderat und liegen meist unter dem sonst üblichen Niveau. Wir erwarten daher, dass ein relativ stabiles Wachstum der Mieteinnahmen von zwei bis vier Prozent möglich sein sollte. Dabei gehen wir von den von uns gehaltenen Unternehmen in dem Sektor aus.

Seite zwei: Konsequenzen für das Portfolio

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

Financial Advisors Awards 2017: And the winners are…

Das Hamburger Medienhaus Cash. hat am 22. September im festlichen Rahmen der Cash.Gala die Financial Advisors Awards 2017 in sieben Kategorien für gleichzeitig innovative, transparente, vermittlerorientierte und kundenfreundliche Produkte der Finanzdienstleistungsbranche vergeben.

mehr ...

Immobilien

Fast vier von zehn Haushalten stark durch Mieten belastet

Fast vier von zehn Mieter-Haushalten in Deutschland müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Etwa jeder sechste Haushalt zahlt sogar mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete.

mehr ...

Investmentfonds

Das Risiko an den Märkten ist nicht größer geworden

Die Welt ist voller Unsicherheiten. Es ist jedoch kaum möglich, stichhaltige Argumente für die Auffassung zu finden, die Unsicherheit sei derzeit ungewöhnlich hoch. Hurrikane, geopolitische Konflikte, Unklarheit über den politischen Kurs und potenzielle Umwälzungen in der Wirtschaft hat es in praktisch jedem Jahrzehnt seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

AfW: Ehemaliger Vorstand Carsten Brückner verstorben

Der langjährige Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW Carsten Brückner ist plötzlich und unerwartet verstorben. Seine Vorstandstätigkeit musste er Anfang dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A“ für DFV Hotel Weinheim

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Fonds „DFV Hotel Weinheim“ der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aus Hamburg mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

mehr ...

Recht

Das können Vermieter von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, erzielt nicht nur Mieteinnahmen, sondern muss auch eine Reihe von Kosten tragen. Cash. gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen, die von der Steuer abgesetzt werden können.

mehr ...