Anzeige
9. März 2015, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilieninvestments: Raus aus der Komfortzone

Es ist kein Zufall, dass mit Blick auf die Geldanlage immer wieder von der “German Angst” gesprochen wird: Deutsche Anleger scheuen häufig das Risiko und investieren zum Beispiel in Wohnungen in zentrumsnahen Wohngebieten. Auch beim Immobilieninvestment gilt aber: Sein Vermögen kann nur derjenige erhalten, der bereit ist, zumindest ab und an ein Risiko einzugehen.

Gastbeitrag von Einar Skjerven, Geschäftsführer der Skjerven Group

Einar-Skjerven-750 500 in Immobilieninvestments: Raus aus der Komfortzone

“Mit Inkrafttreten der Mietpreisbremse verlieren Geschäftsmodelle an Attraktivität, die lediglich auf Mietsteigerungen basieren.”

Deutsche Anleger täten gut daran, ein kleines Stück aus ihrer Komfortzone herauszutreten und auch einmal neue Wege zu gehen. Dabei ist es gar nicht nötig, auf hochriskante Projektentwicklungen zu setzen.

Es genügt schon, den Horizont etwas zu erweitern – und bei einem Wohnungsinvestment zum Beispiel nicht nur das beliebte innerstädtische Wohnviertel, sondern auch andere Lagen innerhalb der Stadt in den Fokus zu nehmen.

Mehr Rendite durch Diversifikation

Wer mehrere Wohnungen besitzt, kann zum Beispiel mit einer Wohnung in Randlage das Portfolio diversifizieren und die Rendite mit großer Wahrscheinlichkeit positiv beeinflussen. Ein Objekt im Ausland hinzuzukaufen, kann womöglich ebenfalls eine Option sein.

Vermieten wird unattraktiv

Aber auch das Geschäftsmodell lässt sich diversifizieren, indem ein Investor auf Dienstleister mit unterschiedlichen Modellen setzt.

Insbesondere mit Inkrafttreten der Mietpreisbremse verlieren Geschäftsmodelle an Attraktivität, die lediglich auf Mietsteigerungen basieren. Der Exit über die Privatisierung kann hier eine lohnenswerte Alternative sein.

Zwar verfügen private Anleger in der Regel nicht über ein Millionenvermögen, das sie in Bürotürme und Wohnungsportfolios in verschiedenen Ländern investieren können. Doch auch dann bieten sich unterschiedliche Investment-Möglichkeiten, die mehr Erfolg versprechen als Sparbuch und Bundesanleihen.

Das Spektrum reicht von Eigentumswohnungen – möglicherweise in einer anderen Stadt als der Heimatstadt – über Beteiligungen an Fonds bis hin zu Ferienimmobilien.

Seite zwei: Ausländer sind experimentierfreudiger

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...