9. September 2015, 08:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Bei B-Städten in A-Lagen investieren”

Über die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise und die richtige Standortauswahl für Kapitalanleger sprach Cash. mit Michael Kiefer, Chefanalyst bei Immobilienscout24.

Kapitalanleger

“Die guten Renditen für Privatanleger werden fast nur noch in B-Städten zu finden sein.”

Cash.: Die Siegerstadt im Cash.-Gesamtranking aus Immobilienmarktdaten und anderen Indikatoren heißt München. Was zeichnet diesen Immobilienmarkt aus und wie beurteilen Sie die Perspektiven?

Kiefer: München ist immer noch sehr begehrt und die Preissteigerungen kennen offenbar kein Ende. Die bayerische Metropole zeichnet sich vor allem durch ihre Wirtschaftskraft und Lebensqualität aus. Alle wollen nach München – immer noch. Ich denke aber, dass sich der Preistrend nach oben etwas verlangsamen wird. Die Preissteigerungen werden deutlich geringer ausfallen als in der Vergangenheit. Aber München ist und bleibt die Nummer eins.

Für wen ist München lukrativ? Nur für diejenigen Immobilienanleger, die bereits vor einigen Jahren noch zu günstigeren Preisen eingestiegen sind, oder gibt es auch jetzt noch gute Anlagemöglichkeiten?

Für Kapitalanleger sind in München derzeit nur noch extrem niedrige Renditen zu holen. Ebenso dürfte sich die Wertsteigerung für Immobilien bei den aktuell schon extrem hohen Preisen in Zukunft wohl auch eher in Grenzen halten. München ist vor allem für den gut verdienenden Eigennutzer geeignet. Denn mit dem Erwerb von Eigentum ist man in jedem Fall – trotz Mietpreisbremse – auch künftig vor steigenden Mieten in der Isarmetropole sicher.

Die Wohnimmobilienpreise sind vor allem in den Metropolregionen in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Setzt sich diese Entwicklung fort?

Ich denke, dass wir in der nächsten Zukunft in den begehrten Metropolen, aber auch in den gefragten Mittelstädten noch Preissteigerungen sehen werden. Jedoch nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Speziell bei Neubauten scheint wohl vielerorts die Preisobergrenze bereits erreicht zu sein.

Seite zwei: “Keine Gefahr einer Blase”

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Generali Deutschland und Deutsche Vermögensberatung sind top im Kundenservice

Die Generali Deutschland Versicherung und die AachenMünchener Lebensversicherung sind gemeinsam mit ihrem langjährigen exklusiven Vertriebspartner, der Deutschen Vermögensberatung, die Nummer 1 im erlebten Kundenservice. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kundenbefragung „Service Champions“.

mehr ...

Immobilien

Immobilien kommen bei Berliner Winter-Auktionen zum Aufruf

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) lädt am 12. und 13. Dezember 2019 zu ihren Winter-Auktionen ins abba Berlin Hotel ein. Insgesamt 94 Immobilien aus neun Bundesländern kommen mit einer Mindestgebotssumme von rund 12,7 Millionen Euro zum Aufruf. Neben Wohn- und Geschäftshäusern, Eigentumswohnungen und Grundstücken befinden sich auch ausgefallene Immobilien auf der Auktionsliste. Den Schwerpunkt bilden Bahnobjekte.

mehr ...

Investmentfonds

Zinserhöhung in fünf Jahren?

Deutsche Privatanleger stellen sich mittel- bis langfristig auf ein Andauern der Niedrigzinsphase ein und erwarten eine Anhebung der Leitzinsen mehrheitlich erst im Jahr 2025 oder später. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Derivate Verbands in Zusammenarbeit mit mehreren großen Finanzportalen.

mehr ...

Berater

Thomas Haukje neuer BDVM-Präsident

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) hat satzungsgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Auf dem Präsidenten-Posten gab es einen Wechsel.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weiterer Aufsichtsrat für Crowdinvesting-Startup

Die Hamburger KlickOwn AG hat Worna Zohari, ehemals Vorstand des Immobilienunternehmens Gagfah und CEO der BGP Gruppe, als Mitglied des Aufsichtsrates gewonnen. Das Unternehmen plant eine weitere Crowdinvesting-Plattform mit Hilfe der Blockchain-Technologie.

mehr ...

Recht

Wegen Thomas Cook: Bundesrepublik wird verklagt

Im September beantragten der Reiseveranstalter Thomas Cook sowie diverse seiner Tochterunternehmen Insolvenz. Doch das Geld der Versicherung von Thomas Cook wird nicht ausreichen, um alle Betroffenen zu entschädigen. Die Kanzlei Mutschke hat deshalb jetzt im Namen einer Reisenden Klage wegen Staatshaftung gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht.

mehr ...