Offene Immobilienfonds: Nach dem Sturm

Wohnimmobilien gewinnen an Bedeutung

Analysiert man diese neue Dynamik der Immobilienfonds, lassen sich interessante Aspekte ausmachen:

– Zwar wird die klassische Diversifikationspolitik fortgesetzt, doch das bisher sehr unterrepräsentierte Segment Wohnen erlebt eine geradezu raketenhafte Entwicklung.

– Auch Segmente, die bisher nicht wahrnehmbar waren, stoßen bei Nachfragern wie Pensionskassen plötzlich auf Interesse. Dazu zählen beispielsweise Industrieimmobilien.

– Neue, nicht mehr zu 100-prozentige Banktöchter, drängen in den Markt. Für freie Vertriebe ist das eine große Chance.

– Die Liquditätsstrategie der Fondsgesellschaften besteht faktisch aus Cash Calls und Cash Stops. Fließt den Fonds zuviel Kapital zu, geben die Gesellschaften schlicht keine neuen Anteile aus und beschränken so den Kapitalzufluss. Der Grund liegt auf der Hand: hohe Zuflüsse belasten vor dem Hintergrund des Zinsumfelds die Fondsperformance.

– Obwohl die Fallzahl noch gering ist, lässt sich jetzt schon absehen, dass neue Immobilienfonds im Schnitt mit 20 Prozent Fremskapital und einer Liquiditätsquote von rund zehn Prozent konzipiert sind.

– „Manage to Core“-Strategien werden sichtbar: Fonds akzeptieren bei Ankäufen vermehrt niedrige Leerstandsquoten und Sanierungsstaus, insofern der Standort gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Seite drei: Gute Prognosen für 2016

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