29. Juni 2015, 07:30
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Globalisierung der Eigentumswohnung

Drei Käufergruppen

Was sind die Motive der Käufer? Drei unterschiedliche Gruppen spielen eine Rolle.

1. Selbstnutzer

Die erste Gruppe sind Selbstnutzer, die nach Berlin ziehen. Darunter sind übrigens auch zunehmend Deutsche, die über einen längeren Zeitraum im Ausland gewohnt haben und die nun wieder nach Deutschland zurückkehren, aber eben nicht in ihre Heimatstadt, sondern nach Berlin.

2. Käufer mit Zweitwohnsitz

Die zweite Gruppe sind Ausländer, die sich in Berlin eine Zweit- oder Drittwohnung kaufen. Da ist etwa der Russe, der in Moskau wohnt, bereits eine Zweitwohnung in London besitzt und nun eine dritte in Berlin kauft.

3. Kapitalanleger

Die dritte Gruppe sind reine Kapitalanleger, die eine Wohnung kaufen, um sie zu vermieten. Manche davon wollen, verunsichert durch die Eurokrise oder durch die politische Situation in ihren Heimatländern, einfach Geld “in Sicherheit” bringen.

Hindernisse im Vertrieb

Zunehmend entdecken viele Projektentwickler Ausländer als interessante Zielgruppe, gerade auch für hochpreisige Wohnungen, von denen in den letzten Jahren viele in Berlin gebaut wurden. Jedoch verfügen die meisten Projektentwickler nicht über das notwendige Vertriebs-Know-how, um an Ausländer zu verkaufen. Da genügt es nicht, die Website in verschiedene Sprachen zu übersetzen.

Man muss Personen aus den jeweiligen Ländern einstellen, die nicht nur die Sprache perfekt beherrschen, sondern die auch die Mentalität verstehen und die von ihren Landsleuten akzeptiert werden.

Seite drei: Hohe Ansprüche

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