Anzeige
21. Dezember 2015, 12:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DTI Süd: Wohnungspreise in Frankfurt legen stärker zu als in München

Im dritten Quartal 2015 sind in Frankfurt, Stuttgart und München sowohl die Haus- als auch die Wohnungspreise gestiegen – so das Ergebnis des Dr.-Klein-Trendindikators Immobilienpreise (DTI) für den Süden Deutschlands. Die höchsten Zuwächse verbucht Frankfurt.

Frankfurt-750-shutt 113654791 in DTI Süd: Wohnungspreise in Frankfurt legen stärker zu als in München

Vor allem Wohnungen aus dem Bestand haben in Frankfurt in den vergangenen zwölf Monaten starke Preiszuwächse verbucht.

Während Ein- und Zweifamilienhäuser in der Metropolregion Stuttgart nur um minimale 0,09 Prozent teurer wurden, legten sie im Großraum Frankfurt um 1,16 Prozent zu, so Dr. Klein.

Eigentumswohnungen verteuerten sich in Frankfurt nach den Ergebnissen des DTI Süd sogar um 4,43 Prozent.

Preisschub bei Bestandswohnungen

„Vor allem Bestandsobjekte sind für die Preisanstiege verantwortlich, auch in sogenannten B-Lagen“, erklärt Mattheos Boutsioulis, Leiter der Dr.-Klein-Niederlassung in Frankfurt am Main. „Aktuell rechne ich mit weiteren Preissteigerungen in allen Lagen, wenn auch in unterschiedlicher Größenordnung.“

Die Nachfrage nach Immobilien bleibe im Rhein-Main-Gebiet stark. „Bei Einfamilienhäusern hält der Trend ebenfalls an. Neubauten gibt es in Frankfurt kaum“, weiß Boutsioulis und ergänzt: „Selbst im Speckgürtel sind Neubaugebiete absolute Mangelware.“

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

News-dti-21122015 in DTI Süd: Wohnungspreise in Frankfurt legen stärker zu als in München

München nach wie vor am teuersten

Trotz des relativ starken Preisanstiegs bei Wohnungen in der Metropolregion Frankfurt sind die Quadratmeterpreise laut Dr. Klein mit durchschnittlich 2.649 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zum Großraum München weiterhin fast ein Schnäppchen.

In der bayerischen Landeshauptstadt seien für Eigentumswohnungen im Schnitt 4.993 Euro pro Quadratmeter zu entrichten. Damit hätten die Preise in den vergangenen zwölf Monaten um 12,19 Prozent zugelegt.

Preisniveau für Häuser legt in München auf Jahressicht um 9,66 Prozent zu

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist der Unterschied nach Aussage von Dr. Klein nicht ganz so dramatisch. Doch auch dort müsse in Bayern mit 3.228 Euro pro Quadratmeter im Median deutlich mehr gezahlt werden, als in Hessen (2.181 Euro) oder Baden-Württemberg (2.350 Euro).

Der Großraum Stuttgart habe dabei mit einem Zuwachs um 2,59 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate die moderateste Preisentwicklung gezeigt. (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...