17. August 2016, 14:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büromarkt London: Stabil trotz Brexit

Stabile Mieten trotz steigender Leerstände, dass ist das Bild, das sich laut der internationalen Immobilienberatung Knight Frank nach dem Brexit auf dem Londoner Büromarkt bietet.

London-750-shutt 92638234 in Büromarkt London: Stabil trotz Brexit

Frank Knight berichtet von steigenden Leerständen auf Londons Markt für Büroimmobilien, sinkende Mieten sind damit jedoch nicht verbunden.

Londons Büromarkt präsentiere nach dem EU-Referendum stabile Mieten im West End und der City, doch steigende Leerstände. Das Investmentvolumen habe zugelegt.

Brexit sorgt für Turbulenzen

Der Brexit werde den Büromarkt in Central London im allgemeinen und in der City im besonderen hart treffen. “In den nächsten beiden Jahren wird es sicher einige Turbulenzen
geben”, kommentiert James Roberts, Chef-Volkswirt bei der internationalen Immobilienberatung Knight Frank. “Doch der große Pessimismus scheint vorüber zu sein.”

Die Hauptsorge beziehe sich auf den Verlust von Unternehmen aus dem Finanzsektor, die von Großbritannien in EU-Staaten abwandern könnten. “Sicher ist der Finanzsektor in London stark
vertreten, doch bereits vor dem EU-Referendum haben Banken Teilbereiche in britische Regionalzentren und in andere EU-Länder verlagert”, hebt Roberts hervor. Sie hätten diese Umzüge
in erster Linie aus Kostengründen vorgenommen.

Verlust von Arbeitskräften möglich

In den letzten Jahren seien Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation (TMT) die wichtigsten Mieter auf dem Londoner Büromarkt gewesen. Es werde befürchtet, dass Talente aus der EU durch den Brexit in Zukunft nicht mehr so leicht nach London kommen könnten.

Knight Frank stellt dem das Punktesystem für die Einwanderung entgegen. Bei diesem System könnten bestimmte Berufe wie Programmierer hohe Punkte erhalten, so dass die Chance auf
einen Arbeitsplatz in Großbritannien realistisch bleibe.

Es würden die Finanzjobs mit hohen Margen verbleiben, die durch den Brexit abwandern könnten. Sofern Großbritannien in den Europäischen Wirtschaftsraum eintritt, behalte es den europäischen Pass für den Finanzsektor.

Seite zwei: Entwicklung im West End und in der City

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ausreißer oder Serienschaden? Elementarschäden werden Normalität

In der öffentlichen Wahrnehmung werden die mittlerweile üblichen Herbst-Stürme kaum noch beachtet. Kein Wunder, denn die Gefahr „Sturm“ ist als „Klassiker“ in aller Regel ohne Selbstbeteiligung im Hausrat- oder Wohngebäudetarif mitversichert. Ein Beitrag von Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb ALTE LEIPZIGER

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Wirecard-Skandal: Scholz will Finanzaufsicht stärken

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die deutsche Finanzaufsicht, ausgelöst durch den Wirecard-Skandal, mit mehr Durchgriffsrechten ausstatten.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...