Deutlich mehr Bauaufträge als im Vorjahr

Der Boom auf dem Bau hält dank extrem niedriger Zinsen an. Im April verzeichnete das Bauhauptgewerbe in Deutschland preisbereinigt 18,2 Prozent mehr neue Aufträge als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.

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Niedrige Zinsen lassen die Aufträge des Baugewerbes im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigen.

Von März auf April des laufenden Jahres gab es allerdings einen leichten Dämpfer. Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang war im April um 0,8 Prozent niedriger als im März. Der Hauptverband der deutschen Bauindustrie wertete das als „rechnerische Korrekturbewegung nach dem ersten Quartal“.

Im Zeitraum von Januar bis April haben die Unternehmen Aufträge im Wert von 21,6 Milliarden Euro erhalten. Das sei der höchste nominale Wert seit 20 Jahren, berichtete der Industrieverband.

Rekordwert bei Auftragsbeständen

Entsprechend meldeten die Bauunternehmen einen Rekordwert bei ihren Auftragsbeständen. Laut einer Umfrage des Ifo Instituts hatten sie im Mai bei Volllast Aufträge für die kommenden 3,4 Monate. Der langjährige Durchschnitt liege lediglich bei 2,7 Monaten.

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Der Umsatz in Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten lag im April 2016 nominal mit rund 5,7 Milliarden Euro um 10,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Ein höherer Umsatz in dem Monat wurde zuletzt im Jahr 1999 erreicht (5,9 Mrd Euro). Vergleicht man die ersten vier Monate 2016 mit dem Vorjahreszeitraum kletterten die Erlöse um 6,8 Prozent. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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