Gewerbeimmobilien: Die wichtigsten Kriterien

Immobilienscout24 hat in seiner aktuellen Nachfragerstudie untersucht, worauf Unternehmen bei der Suche nach einer neuen Gewerbeimmobilie achten und welche Kriterien beim Kauf oder Anmietung ihnen besonders wichtig sind.

Mit Gewerbeimmobilien erzielte BNP Paribas in 2013 einen großen Teil des Unternehmensumsatzes.
Bei der Suche nach einer neuen Immobilie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr das wichtigste Kriterium.

Auch für Gewerbeimmobilien spielt die Lage eine zentrale Rolle. Hierbei sind laut Immobilienscout24 eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (53 Prozent) und der Stadtteil selbst (45 Prozent) die wichtigsten Faktoren.

Auch die Repräsentativität des Standortes (39 Prozent), gefolgt von einer guten Infrastruktur durch nahegelegene Cafés und Restaurants (36 Prozent) sei entscheidend. Mehr als jeder dritte Unternehmer achte zudem auf eine gute Anbindung zur Autobahn (34 Prozent). Die Entfernung zum vorherigen Standort sei für 28 Prozent der Befragten wichtig.

Gestiegener Platzbedarf

Ein erhöhter Platzbedarf sei der am häufigsten genannte Grund für die Immobiliensuche: 47 Prozent der Befragten suchen eine neue Immobilie, um sich zu vergrößern. Für 25 Prozent sei eine bessere Lage oder eine verbesserte Anbindung des Standortes ein Umzugsgrund. 21 Prozent würden suchen, um Kosten zu sparen und ein ähnlich hoher Anteil erwarte eine bessere Innenausstattung.

Einbauküche ist wichtigstes Ausstattungsmerkmal

Knapp jeder Zweite, der Wert auf eine bessere Innenausstattung legt, halte eine Einbauküche in der Gewerbeimmobilie für entscheidend. Doch auch Bodenbeläge und ein Gemeinschaftsraum würden für 47 beziehungsweise 37 Prozent wichtig sein.

Für jeden Vierten zähle außerdem die Klimaanlage zu einem wichtigen Ausstattungsmerkmal. Knapp jeder siebte Befragte achte bei der Ausstattung auf vorhandene Duscheinrichtungen.

Suchkanäle

Bei der Suche nach einer Gewerbeimmobilie werde am häufigsten das Internet genutzt (61 Prozent). 48 Prozent der Nachfrager betreiben eigene Recherchen im privaten und geschäftlichen Umfeld.

Den größten Verlust mussten laut Immobilienscout24 die Printmedien hinnehmen. Während vor drei Jahren noch fast die Hälfte (47 Prozent) über diesen Kanal gesucht hätten, seien es heute nur noch knapp ein Viertel (24 Prozent). Erster Anlaufpunkt bei der Suche seien die Immobilienportale. (kl)

Foto: Shutterstock

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