18. Oktober 2016, 14:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hauskauf ohne finanzielle Einschränkungen

Die Mehrheit der Kaufinteressenten meint, sich für den Immobilienkauf nicht in ihren täglichen Konsumgewohnheiten einschränken zu müssen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Immobilienbarometer, eine gemeinsame Umfrage von Immobilienscout24 und Interhyp.

Einkaufswagen-haus-shutt 5070589 in Hauskauf ohne finanzielle Einschränkungen

Hauskäufer sind zuversichtlich, den Kauf ihrer Immobilie auch ohne Einschränkungen ihres Lebensstils finanzieren zu können.

Trotz inzwischen durchschnittlich gestiegener Immobilienpreise ist laut Interhyp der Anteil derjenigen, die heutzutage keinerlei finanzielle Einschränkungen durch einen Hauskauf erwarten nicht höher als noch 2010.

Niedrige Zinsen stimmen zuversichtlich

“Knapp 60 Prozent sind überzeugt, dass sie ihre Konsumgewohnheiten für den Traum vom Eigenheim nicht einschränken müssen – diese Einschätzung wird sicherlich von den momentan historisch niedrigen Baugeldzinsen gestützt”, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Er warnt dennoch: “Besonders jetzt sind Augenmaß und Weitsicht bei der Finanzierung gefragt, die erzielbare Zinsersparnis sollten Bauherren und Hauskäufer unbedingt in eine hohe Tilgung und lange Zinsbindung investieren.”

Ältere Immobilienkäufer sparen weniger

Je älter die befragten Immobilienkäufer sind, desto weniger Anlass würden sie zum Sparen sehen. So betrage der Anteil der unter 40-Jährigen, die aufgrund des Immobilienkaufes zukünftig weniger konsumieren werden, rund 38 Prozent. Bei den 50-60-Jährigen glaubt hingegen laut Interhyp nur knapp jeder Vierte (22,7 Prozent), dass der Eigenheimerwerb zu Konsumverzicht führen wird.

Interessenten, die eine reine Kapitalanlage suchen, seien sogar noch zuversichtlicher als Eigennutzer: Fast 80 Prozent (78,6 Prozent) seien der Meinung, dass sie nicht nach dem Haus- oder Wohnungskauf kürzertreten müssten. Mehr als ein Drittel der Eigennutzer glaube hingegen, dass sie ihre Konsumgewohnheiten finanziell für den Hauskauf anpassen müssen (37,3 Prozent).

Lieber Haus statt Auto

43,6 Prozent der Kaufinteressenten würden lieber auf den Urlaub verzichten, um für ihr Haus zu sparen, nur auf den Kauf eines neuen Autos werde noch häufiger verzichtet (45,1 Prozent). “Es ist wichtig genügend Reserve einzuplanen, um mögliche Einkommens- oder Ausgabeschwankungen auszuhalten. In der Regel sind die zukünftigen Ausgaben höher als die aktuellen,”, so Ralf Weitz, Experte für Baufinanzierung bei Immobilienscout24.

Um ihre Immobilie finanzieren zu können sparen Käufer laut Interhyp außerdem beim Ausgehen (37,6 Prozent), bei der Anschaffung neuer Elektronikgeräte (34,5 Prozent)  und beim Energieverbrauch (30 Prozent). (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Berufsunfähigkeit: Starke Zunahme psychischer Krankheiten

Burnout, Depression, Angststörungen – Psychische Erkrankungen sind nach einer neuen Studie der Swiss Life die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in Deutschland.

mehr ...

Immobilien

Pro-Kopf-Einkommen: Wo der Wohlstand wohnt

Eine Studie belegt ein drastisches Wohlstandsgefälle in Deutschland. Beim verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen liegen Welten zwischen den wohlhabenden Gemeinden und den Armenhäusern der Bundesrepublik.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Wirecard: Softbank als neuer Partner in Fernost

Der Zahlungsabwickler kann nach Berichten über umstrittene Bilanzierungspraktiken gute Nachrichten verkünden: Der Tech-Konzern Softbank investiert 900 Millionen Euro in Wirecard. Er soll den Dax-Kozern als Partner in Fernost unterstützen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Wealthcap gibt weiteren Publikums-AIF in den Vertrieb

Der Asset Manager Wealthcap aus München bietet Privatanlegern erneut die Beteiligung an einem Dachfonds an, der in verschiedene Assetklassen investiert und auf diese Weise eine entsprechende Risikomischung anstrebt.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...