1. Juni 2016, 16:43
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Wachstumsmarkt Sozialimmobilien

Pflegeimmobilen stellen einen echten Wachstumsmarkt dar. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage nach Pflegeheimplätzen bietet auch bei deflationären Tendenzen die bestmögliche Sicherheit.

Sandro-Pawils-Wirtschaftshaus in Wachstumsmarkt Sozialimmobilien

Sandro Pawils, Geschäftsführer der WirtschaftshausGruppe: “Pflege zu Hause ist für die Angehörigen in der Regel extrem aufwendig oder überhaupt nicht zu leisten. Pflege im Krankenhaus ist bei bis zu 700 Euro Kosten am Tag unbezahlbar.“

Eltern haften für ihre Kinder, heißt es im Kontext von Pflegeversicherungen immer recht plakativ. Wer zahlt denn eigentlich dann den Mietzins von Pflegeimmobilien? Der Pflegebedürftige? Eine Versicherung?

Bei Pflegeimmobilien handelt es sich stets um stationäre Pflegeeinrichtungen, die als Sozialimmobilie staatlich zugelassen und förderungswürdig sind. Das Segment der Sozialimmobilien umfasst neben Seniorenimmobilien auch Krankenhäuser, psychiatrische Einrichtungen, Kur- und Rehaeinrichtungen, sowie Kindergärten und Schulen.

Sozialimmobilien mit Vorteilen

Allerdings sind nur ein Teil der Seniorenimmobilien Pflegeeinrichtungen. Man unterscheidet noch in betreutes Wohnen, altengerechtes Wohnen, Alten- oder Wohnheime und stationäre Pflegeeinrichtungen.

Vorteile der meisten Sozialimmobilien: Die Mieten obliegen keinen Marktschwankungen oder fallen wegen Zahlungsunfähigkeit der Mieter aus. Sie sind durch das Sozialamt in Höhe der Investitionskosten gesetzlich abgesichert und damit relativ sicher und langfristig berechenbar.

Das Gesetz von Angebot und Nachfrage (nach Pflegeheimplätzen) bietet auch bei deflationären Tendenzen die bestmögliche Sicherheit!

Sandro Pawils, Geschäftsführer der WirtschaftshausGruppe, rechnet es vor: “Pflege zu Hause ist für die Angehörigen in der Regel extrem aufwendig oder überhaupt nicht zu leisten. Pflege im Krankenhaus ist bei bis zu 700 Euro Kosten am Tag unbezahlbar.“

Also bleibe nur das Pflegeheim. Das koste den Staat auch wesentlich weniger, falls er die Kosten übernehmen müsse. Pawils weiter: “Von den rund 3000 Euro, die ein Pflegeplatz im Durchschnitt monatlich kostet, trägt die Pflegeversicherung etwa die Hälfte – den Rest übernehmen die Beteiligten selber, ihre Kinder oder das Sozialamt.” Das alles spreche für diese Art der Altersvorsorge.

Seite zwei: Groß, modern und energieeffizient

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