Anzeige
28. Februar 2017, 08:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

C- und D-Standorte: Hier lohnt sich ein Immobilieninvestment

Wohnimmobilien gehören zu den gefragtesten Investments bei institutionellen Investoren und Privatkäufern. Manche Märkte sind jedoch bereits regelrecht leergefegt. Auf der Suche nach Alternativen rücken nun auch C- und D-Standorte verstärkt in den Fokus der Anleger.

C- und D-Standorte

Die Löwenburg im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe. Kassel zählt zu den D-Standorten, in denen Zinshäuser noch vergleichsweise günstig erworben werden können.

“Wenn die Mikrolage und das Objekt stimmen, kann auch an C- oder D-Standorten ein adäquates Investment getätigt werden. Oftmals bringen gerade private Käufer lokale Marktexpertise mit, die die Basis für eine gute Kaufentscheidung in solchen Städten sein kann”, sagt Roman Heidrich, National Director bei Jones Lang LaSalle Deutschland.

Dort ließen sich Renditen über fünf Prozent erzielen, bei einer Finanzierung mit einem geringeren Eigenkapitalanteil von beispielsweise 20 Prozent.

Allerdings gibt es unter C- und D-Standorten deutliche Unterschiede. Dem Marktbericht von E&V zufolge haben C- und D-Städte prozentual sogar die höchsten Preisanstiege verbucht. Unter den zehn Städten mit dem höchsten prozentualen Zuwachs befinde sich kein einziger A-Standort.

Kempten mit höchstem Preisanstieg

Den höchsten Preisanstieg verzeichnete Kempten, wo der durchschnittliche Angebotspreis für Zinshäuser um 43,7 Prozent auf 2.120 Euro pro Quadratmeter zulegte.

Auch in absoluten Zahlen rangieren manche C- und D-Standorte in der Auswertung von E&V ganz vorn. Hinter dem teuersten deutschen Standort München mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 5.289 Euro für Zinshäuser folgt auf Platz zwei Konstanz mit 3.571 Euro.

Generell ist das Preisniveau in einer Vielzahl von C- und D-Städten mittlerweile auf Augenhöhe mit größeren Städten, so E&V. Mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 3.005 Euro pro Quadratmeter liege etwa Heidelberg auf dem Niveau von Stuttgart (3.095 Euro) und Frankfurt (3.033 Euro). Gleiches gelte für Freiburg mit 3.003 Euro pro Quadratmeter.

Manche dieser Standorte sind schon länger bei Zinshauskäufern gefragt. “Heidelberg und Freiburg etwa sind beliebte Universitätsstädte mit guten sozio-ökonomischen Kennzahlen und weisen schon seit Langem ein hohes Niveau der Immobilienpreise auf”, erläutert Dr. Maike Brammer, Leiterin Research bei Engel & Völkers.

Insgesamt haben sich die untersuchten D-Standorte nach Aussage von E&V im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent verteuert. Nur die Entwicklung der Angebotspreise in A-Standorten sei mit einem Plus von 12,7 Prozent noch etwas dynamischer verlaufen.

Die Wachstumsraten in B- und C-Standorten würden sich nur marginal unterscheiden und lägen in beiden Fällen über elf Prozent. “Zinshauskäufer investieren oft in der eigenen Region. So werden etwa Objekte in Offenbach häufig von Interessenten aus dem Frankfurter Raum nachgefragt”, beobachtet Brammer.

Seite zwei: “Klassifikation in C- und D-Standorte schwierig

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Workarounds verhindern Digitalisierung der Versicherungsbranche

Gibt man bei Google die Stichwörter Versicherung und Digitalisierung ein, findet die Suchmaschine innerhalb von 0,38 Sekunden rund 3 Millionen Ergebnisse. Bei dieser Trefferzahl sollte man meinen, dass die Versicherungswirtschaft bei der automatisierten Datenverarbeitung relativ weit ist. Doch der Schein trügt. Zwar hat die Branche zahlreiche Anwendungen zur Automatisierung hervorgebracht und auch etabliert, doch viele davon sind Workarounds. Und genau diese Zwischen-Lösungen, wie beispielsweise Scan-Services, hemmen die Volldigitalisierung der Branche.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein: Boom im Osten, Rekorde im Norden

Ob nun Hamburg, Hannover, Berlin oder Dresden – im Norden und Osten der Bundesrepublik steigen die Immobilienpreise in allen Metropolregionen an. Trotzdem gibt es deutliche Preisunterschiede.

mehr ...

Investmentfonds

Kryptowährungen: Schwankende Coins an Gold binden

Seit jeher suchen Menschen Stabilität. Bei Währungen, der Basis unseres Wirtschafts- und sozialen Lebens ist dies nicht anders. Das hart verdiente und ersparte Geld soll nicht durch Inflation oder andere Unwägbarkeiten entwertet werden.

Gastbeitrag von Harald Seiz, Karatbars International GmbH

mehr ...

Berater

Das Sales-Team zu Beginn des Jahres richtig motivieren

Aus kommerzieller Sicht ist der Januar ein eher ereignisarmer Monat. Die Ziele für die Verkaufsteams werden oft mit zeitlicher Verzögerung definiert. Dies resultiert zumeist aus dem Wunsch der Vertriebsabteilungen, die Ziele “so genau wie möglich” zu kalkulieren.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ AG verliert beide Vorstände auf einen Schlag

Sowohl der Vorstandssprecher Jens Mahnke als auch Vorstandsmitglied Ingo Kuhlmann werden im Juni beziehungsweise Ende März aus der Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) ausscheiden. Ein bisheriges Aufsichtratsmitglied springt ein.

mehr ...

Recht

Pflegeunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern haften

Die Deutschen werden immer älter. Damit wächst auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Die Kosten hierfür sind hoch. Vielfach benötigen Eltern in diesem Fall die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Für diesen Fall gibt es genaue Regeln, wie eine Übersicht des Arag-Rechtsschutzes zeigt.

 

mehr ...