Anzeige
22. Februar 2017, 16:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen AG: Dynamisches Wachstum

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr deutlich steigern. Das Unternehmen platzierte eine Kapitalerhöhung und plant weitere Zukäufe.

Haus-gross-klein-shutt 286872251 in Deutsche Wohnen AG: Dynamisches Wachstum

Die Deutsche Wohnen AG will den Erlös aus einer kürzlich erfolgten Kapitalerhöhung überwiegend für den Rückerwerb bestehender Wandelschuldverschreibungen verwenden.

Nach Angaben der Deutsche Wohnen erhöhte sich die wichtige Kenngröße Funds from Operations I (FFO I) im Vergleich zu 2015 um rund 20 Prozent auf knapp 384 Millionen Euro.  Dies teilte das im M-Dax gelistete Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Je Aktie sind das 1,14 Euro. Analysten hatten mit knapp einem Cent mehr gerechnet.

Portfoliowert legt deutlich zu

Der Marktwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien lag per Ende 2016 bei insgesamt rund 16 Milliarden Euro (2015: 11,9 Milliarden Euro). Damit steigerte Deutsche Wohnen den Wert ihres Portfolios um knapp 2,7 Milliarden Euro. Die eigene Zielgröße lag 500 Millionen Euro niedriger. Das Unternehmen verwies auf die attraktive Marktentwicklung, insbesondere im Kernmarkt Berlin.

Im außerbörslichen Handel bei Tradegate sackte der Aktienkurs von Deutsche Wohnen um 1,5 Prozent auf 31,929 ab. Das dürfte aber weniger an den Zahlen, sondern an den gleichzeitig angekündigten Finanzmaßnahmen liegen.

Kapitalerhöhung erfolgreich platziert

Der Konzern gab bekannt, die angestrebte Kapitalerhöhung (Platzierungspreis 31,75 Euro) und die geplante Ausgabe neuer Wandelanleihen (anfänglicher Wandlungspreis 48,5775 Euro) erfolgreich durchgeführt zu haben. Damit steigt das Grundkapital um rund 5,1 Prozent. Diese Maßnahme spült der Deutsche Wohnen brutto rund 545 Millionen Euro in die Kasse. Durch die Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen kommen weitere 800 Millionen Euro dazu. Vor rund einem Jahr konnte die Deutsche Wohnen einen Übernahmeversuch durch Vonovia abwehren.

Den Erlös aus der Kapitalerhöhung will das Unternehmen überwiegend für den Rückerwerb bestehender Wandelschuldverschreibungen verwenden. Der Marktwert dieser Papiere mit einem Nominalvolumen von insgesamt 250 Millionen Euro liegt laut dem Konzern derzeit bei rund 460 Millionen Euro. Der Kaufpreis soll allerdings pro 100.000 Euro Nennwert auf einen Betrag zwischen 1.500 und 1.750 Euro über dem Schlusskurs der Papiere von diesem Dienstag festgelegt werden.

Künftige Zukäufe geplant

Der verbleibende Erlös aus der Kapitalerhöhung und der Erlös der neuen Wandelschuldverschreibungen sollen vor allem für künftige Zukäufe und bereits erfolgte Übernahmen verwendet werden. Die Chancen auf weitere Akquisitionen erschienen vielversprechend, hieß es in der Mitteilung weiter. So gebe es für ein mittelgroßes Wohnimmobilienportfolio derzeit fortgeschrittene aber noch nicht abgeschlossene Verhandlungen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Weggebrochen: Großschäden vermasseln Talanx die Bilanz

Hohe Schäden durchkreuzen erneut die Gewinnpläne des Versicherungskonzerns Talanx (HDI). Nachdem im vergangenen Jahr die Hurrikan-Serie in den USA am Gewinn zehrte, waren es diesmal der Zwischenfall bei einem Staudamm-Projekt in Kolumbien und der Zusammenbruch der Autobahnbrücke in Genua.

mehr ...

Immobilien

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzmärkte können Italien zum Rückzug zwingen

Italiens Regierung ist entschlossen, an ihren Wahlversprechen festzuhalten. So riskiert sie, dass die Europäische Kommission Revision gegen ihren am Montagabend vorgelegten Haushalt einlegen wird. Europa steuert auf einen chaotischen Konflikt zu. Kommentar von Patrick O’Donnell, Aberdeen 

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...