22. März 2017, 09:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DTI Süd: Immobilienpreise steigen weiter

Die Auswertung des Dr. Klein Trendindikators Immobilienpreise für das letzte Quartal 2016 zeigt, dass der Wohnraum in den Regionen Frankfurt, Stuttgart und München weiterhin teurer wird.

Haus-anstieg-miete-geld-shutterstock 366578651-Kopie in DTI Süd: Immobilienpreise steigen weiter

Die Immobilienpreise sind im letzten Quartal 2016 in Frankfurt, München und Stuttgart weiter gestiegen.

Dr. Klein hat im Rahmen des Trendindikators Immobilienpreise (DTI) die Preisentwicklung in Stuttgart, Frankfurt und München ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Wohnraum in den drei Städten im letzten Quartal 2016 teurer geworden ist.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

903e824dadbf6cf9 Org in DTI Süd: Immobilienpreise steigen weiter

Stuttgart: Käufer müssen sich schnell entscheiden

Bei den Stuttgarter Immobilienpreisen ist laut Dr. Klein eine Trendwende nicht in Sicht. Verglichen mit Ende 2015 würden Wohnungen im letzten Quartal 2016 über zehn Prozent mehr kosten, Häuser seien sogar 11,2 Prozent teurer.

“Stuttgarter Immobilienkäufer stehen ganz schön unter Druck. Immer häufiger müssen die Finanzierungen innerhalb kürzester Zeit stehen, damit das Objekt nicht anderweitig vergeben wird”, sagt Roland Lenz, Leiter der Stuttgarter Niederlassung von Dr. Klein. Die hohe Nachfrage führe einerseits zu gestiegenen Preisen und andererseits auch dazu, dass Käufer sich sehr schnell entscheiden müssten.

Im Mittel hätten Immobilienkäufer in der Stuttgarter Region Ende 2016 für Wohnungen 2.759 Euro gezahlt und für Häuser 2.640 Euro pro Quadratmeter. Bei Wohnungen sei die Preisspanne weiter als im Vorquartal: Der günstigste Preis liege bei 808 Euro pro Quadratmeter, der höchste Preis bei 8.399 Euro pro Quadratmeter. Mit Hauspreisen von 580 Euro pro Quadratmeter bis 7.795 Euro pro Quadratmeter sei die Preisspanne für Ein- und Zweifamilienhäusern kaum verändert.

Frankfurt: Starke Verteuerung bei Wohnungen

Die Frankfurter Wohnungspreise liegen laut Dr. Klein im vierten Quartal 2016 zwischen 975 und 8.788Euro pro Quadratmeter, im Schnitt zahlen Wohnungskäufer 2.949 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorquartal seien die Preise um 4,47 Prozent gestiegen, verglichen mit dem Vorjahresquartal betrage die Steigerung 7,68 Prozent.

Die gezahlten Preise für Häuser in der Region würden ebenfalls steigen, wenn auch nicht ganz so stark: rund 2,6 Prozent zum dritten Quartal 2016 und rund fünf Prozent zum Vorjahresquartal. Die Quadratmeterpreise würden zwischen 543 und 6.062 Euro liegen, im Mittel bei 2.332 Euro.

München bleibt teuerste Metropole

Die Immobilienpreise in der Metropolregion München führen laut DTI nach wie vor die Statistiken an: Im vierten Quartal reichen sie bis 11.429 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und bis 9.430 Euro pro Quadratmeter für Häuser.

Die gemittelten Werte liegen für Wohnungen bei 5.466 Euro pro Quadratmeter und für Häuser bei 3.867 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt seien die Wohnungspreise 3,08 Prozent höher als im Vorquartal und 7,33 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Für Häuser seien 4,3 Prozent teurer als im Quartal zuvor und 8,53 Prozent teuerer als Ende 2015. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Mit KI-Anwendungen 20 Prozent mehr Umsatz generieren

Künstliche Intelligenz (KI) kann entscheidend dazu beitragen, Prozesse bei Versicherungen zu verbessern. Denn KI macht Versicherungsprozesse erst wirklich intelligent. Wie das geht, zeigt Alexander Horn, Versicherungs- und Prozessexperte bei der Unternehmensberatung Q_Perior.

mehr ...

Immobilien

Neue ESG-Chefin bei Savills IM

Der Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) hat Emily Hamilton zur neuen Leiterin der unternehmensweiten ESG-Aktivitäten ernannt. Sie folgt damit auf Lucy Auden, die eine Stelle am „Cambridge Institute for Sustainability Leadership“ angetreten hat.

mehr ...

Investmentfonds

Die Fehlstarter unter den Superaktien

Die Aktienauswahl könnte so einfach sein, wenn Investoren eine Glaskugel hätten und wüssten, welche Titel sich in den kommenden zehn Jahren am besten entwickeln. Garantiert wäre die gute Performance trotzdem nicht. „In der Vergangenheit starteten manche ‚Superaktien‘ so holprig, dass einige Investoren wohl kalte Füße bekommen hätten“, sagt Sven Lehmann.

mehr ...

Berater

Wie mit strukturierten Mitarbeitergesprächen für Team und Unternehmen gesorgt werden kann

Führungskräfteberatung – klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie unbedingt weiter! Die Fürstenberg-Kolumne mit Mareike Fell

mehr ...

Sachwertanlagen

One Group startet erste Emission mit neuem Partner Soravia

Die Hamburger One Group hat mit dem ProReal Private 2 das erste Produkt mit ihrer neuen Muttergesellschaft Soravia aufgelegt. Das Angebot richtet sich als Private Placement an semi-professionelle Investoren. Weitere Emissionen sollen folgen.

mehr ...

Recht

Reform der Mietspiegelverordnung sorgt für Quantensprung

Die Mietspiegelkommission der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. sieht den Gesetzentwurf zur Reform des Mietspiegelrechts als gelungen an.

mehr ...