27. Juli 2017, 10:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gefahr einer Immobilienblase steigt

Das Research Institut Empirica hat den Blasenindex für das zweite Quartal 2017 veröffentlicht, demnach ist die Gefahr einer Immobilienblase in 13 Kreisen höher als im Vorquartal. Das Institut hat untersucht, wo Investoren besonders negativ von sinkenden Preisen betroffen wären.

Blase-haus-immobilienblase-blasengefahr-blasenindex-shutterstock 389031466 in Gefahr einer Immobilienblase steigt

Die Gefahr einer Immobilienblase ist im zweiten Quartal 2017 in mehreren Landkreisen gestiegen.

Der Empirica-Blasenindex steigt wieder an, gegenüber dem ersten Quartal 2017 legt er um 0,03 Punkte zu. Vor allem die Einzelindices “Vervielfältiger” und “Preis-Einkommen” treiben mit einem Plus von jeweils 0,06 Punkten den Gesamtindex weiter nach oben. Das meldet das Empirica-Institut in einer Pressemitteilung.

Das Angebot an Wohnraum steige, es drohe aber kein Überangebot. Die Tendenz gehe Richtung “ausreichend”. Die Nachfrage in den Schwarmstädten wachse wieder langsamer durch weniger Auslands- und Binnenzuzug, aber sie schrumpft nicht, es drohen keine Leerstände.

Langer Zyklus bedeutet schmerzhaftes Ende

In dieser Situation werden die Mieten laut Empirica kaum noch weitersteigen wie in den letzten Jahren. Fundamental betrachtet gelte dies auch für die Kaufpreise – inklusive der Gefahr hoher Rückschläge, falls die Rahmenbedingungen (Zinsen, Wirtschaftswachstum) schlechter werden sollten.

Je länger der Zyklus dauert, desto wahrscheinlicher und schmerzhafter werde er enden. Besonders betroffen seien Investoren außerhalb der Schwarmstädte. Denn dort gebe es mittlerweile ebenfalls ein zinsbedingtes Rückschlagpotenzial, und im Krisenfall würden Leerstände drohen. So gebe es in Schrumpfungsregionen keine “unfreiwillige” Umlandwanderung und mithin kein Potenzial zur Stabilisierung der Nachfrage.

Seite zwei: Eher hohe Blasengefahr in acht von zwölf Großstädten

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

bAV-Reform: Garantieverzicht – die einzige Möglichkeit auf realen Zugewinn

Das Niedrigzinsniveau dürfte durch die Coronakrise und die Geldpolitik der EZB für das gesamte Jahrzehnt zementiert sein. Vor dem Hintergrund wird auch für die betriebliche Altersvorsorgung die Möglichkeit eines vollständigen Garantieverzichts diskutiert. Wie eine bAV-Reform aussehen müsste. Von Dr. Friedemann Lucius, Vorstandsvorsitzender des Instituts der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung (IVS).

mehr ...

Immobilien

Marc Drießen startet mit Bloxxter erste Token-Emission

Das Hamburger Start-Up Bloxxter kündigt den Start seines ersten Projekts „Städtisches Kaufhaus und Reclam-Carrée Leipzig“ an. Die Emission hat ein beachtliches Volumen und erfolgt rein digital, soll aber auch freie Finanzvermittler einbinden. Dahinter steht ein bekanntes Gesicht in der Sachwertbranche.

mehr ...

Investmentfonds

Wie Privatanleger vom Boom bei Homeoffice profitieren können

Die globale Multi-Asset-Investitionsplattform eToro startet ein neues Portfolio, das Privatanlegern ermöglichen soll, in eine Reihe von Unternehmen zu investieren, die wesentlich vom Boom “Remote Work”, also dem Arbeiten von zu Hause, profitieren.

mehr ...

Berater

Rekrutierung: “Am unternehmerischen Erfolg partizipieren”

Cash.-Interview mit Alexander Lehmann, Vorstand für Marketing und Vertrieb beim Maklerpool Fondskonzept, über erfolgreiche Methoden und Strategien bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften.

mehr ...

Sachwertanlagen

LHI Gruppe erwirbt ersten Solarpark in Dänemark

Für einen seiner Investmentfonds für Institutionelle Investoren, hat der Asset Manager LHI aus Pullach i. Isartal im Norden Jütlands, etwa drei Kilometer vor der Küste, einen Solarpark vom Entwickler European Energy A/S erworben.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...