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30. Juni 2017, 09:02
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Ist eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage geeignet?

Immobilienkäufer können mit einer vermieteten Eigentumswohnung in einer deutschen Metropole eine verlässlichere Rendite erzielen als mit einer Ferienimmobilie. Doch die Mietrendite ist nicht immer das einzige Anlagekriterium. Wann also sollte man in ein Ferienobjekt investieren?

Ferienimmobilie

Reetdachhaus in Kampen auf Sylt: Die Nachfrage nach hochwertigen Objekten ist auf der Nordseeinsel höher als das Angebot.

Ob sich eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage eignet steht und fällt mit der Auslastung des Ferienobjekts.

Auslastung von mindestens 120 Tagen

Als Faustregel der finanzierenden Banken gilt, dass eine Ferienimmobilie eine Auslastung von mindestens 120 Tagen im Jahr erreichen sollte. Objekte in sehr gefragten Lagen erreichen oft eine Belegung von 200 Tagen und mehr.

Grundsätzlich können Immobilienkäufer mit einer vermieteten Eigentumswohnung in einem deutschen Ballungsraum eine verlässlichere Rendite erzielen. Die Auslastung einer Ferienimmobilie ist unsicherer und stärkeren Schwankungen unterworfen – etwa durch Wettereinflüsse oder Trends bei der Wahl der Urlaubsziele.

Eigennutzung und Kapitalanlage?

Anders stellt sich die Situation dar, wenn die Eigennutzung und der Aspekt der Kapitalanlage miteinander verbunden werden.

“Wer seine Ferienimmobilie in erster Linie aus persönlichen Gründen erwirbt und die Vermietung als Zubrot sieht, kann unter den richtigen Bedingungen zufriedenstellende Einnahmen erzielen”, sagt Dr. Thomas Beyerle, Managing Director bei Catella Property Valuation.

Auslastung von circa 70 Prozent

Realistisch sei in begehrten Ferienregionen eine Auslastung von circa 70 Prozent. Dabei sollte laut Beyerle nach Abzug der Verwaltungskosten aber eher mit einer Rendite von drei Prozent per annum gerechnet werden als mit sechs Prozent oder mehr.

Seite zwei: Überblick über die teuersten Standorte

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1 Kommentar

  1. Eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage allein birgt Risiken. Mit einem Eigennutzeranteil mag das eine interessante Variante sein. Jedoch ist hier die Region auch entscheidend. Norddeutschland lebt mit hohem Wetter-Risiko, Spanien zur Zeit mit strengeren Vermietungsgesetzen und mit starken saisonalen Schwankungen. Frühere Investments in Türkei Ferienimmobilien dürften sich nun als Fehlschlag erweisen. Anders sieht es in Großstädten wie Barcelona , Berlin, Paris etc. aus – aber hier greifen die Kommunen derzeit stark durch. Die Renditen hier konnten fast 2-stellig sein durch ganzjährige gleichmäßige Vermietung. Fakt ist aber auch, daß die Urlauber immer mehr Qualität verlangen.. für ihr gutes Geld..

    Kommentar von Bernd Weber — 30. Juni 2017 @ 18:06

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