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22. März 2017, 09:23
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Anlageimmobilien: Vier Tipps zum Erwerb

Auf der Suche nach einer stabilen Geldanlage bieten Immobilien Investoren viele Vorteile. Neben Sicherheit und Inflationsschutz ermöglichen Anlageimmobilien auch Steuervorteile und eine zusätzliche Einkommensquelle. Allerdings muss bei der Auswahl einiges beachtet werden.

Gastbeitrag von Sebastian Reccius, DI Deutschland.Immobilien AG

Anlageimmobilien

“Der Investor darf sich bei seiner Entscheidung nicht unter Zeitdruck setzen oder zum Abschluss drängen lassen.”

In die passende Immobilie investieren
Investitionsmöglichkeiten bieten sich beispielsweise bei Pflege-, Ferien– oder Denkmalimmobilien. Mit der Investition in eine Pflegeimmobilie erwirbt der Käufer eine über das Grundbuch abgesicherte Immobilie, bei der der Pachtvertrag zwischen 20 und 30 Jahren läuft. Sichere Mieteinnahmen und die Zuständigkeit des Betreibers für die Instandhaltung des Objektes nehmen dem Anleger einigen Aufwand ab. Ein bevorzugtes Belegungsrecht, bei dem der Käufer oder ein naher Angehöriger bei Eigenbedarf einen Pflegeplatz erhält, ist ein weiterer Vorteil. Bei der Ferienimmobilie verhält es sich ähnlich: Vor Ort kümmert sich ein Vermietungsbüro um die Auslastung. Besonders beliebt macht diese Immobilien die Möglichkeit der Eigennutzung. Interessenten für Wohnungen in historischen Bauten wählen Denkmalimmobilien, die eine erhöhte Abschreibungsmöglichkeit bieten. Jeder Anleger sollte aufgrund der individuellen Charakteristika im Voraus abwägen, für welchen Immobilientyp er sich letztendlich entscheidet.

Lage, Lage, Lage
Als entscheidendes Merkmal einer Anlageimmobilie gilt der Standort. Besonders im Hinblick auf eine mögliche Vermietung ist dieser Punkt wichtig. Es empfiehlt sich daher, in einen Standort mit guter Zukunftsprognose zu investieren. Bei der Wahl müssen Anleger allerdings auch bedenken, dass sich die Qualität der Lage mit der Zeit verändern kann. In Regionen mit niedriger Arbeitslosigkeit und florierender Wirtschaft sind Anlageimmobilien zumeist wertstabil. Hier sollten nicht nur Bundesländer betrachtet, sondern bundesweit nach geeigneten Standorten gesucht werden. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Dichte des entsprechenden Immobilientyps in der jeweiligen Region ausfällt. Mit einer niedrigen Auslastung steigt die Wahrscheinlichkeit einer Vermietung.

Seite zwei: Keine voreiligen Entscheidungen treffen

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