21. November 2017, 15:35
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Ferienimmobilien: “Nachfrage deutlich gestiegen”

Urlaub in Ferienhaus oder -wohnung steht nach Angaben des Portals Fewo-direkt bei den Bundesbürgern hoch im Kurs. Bei den Käufern von Ferienimmobilien rückt neben der Eigennutzung zudem der Renditeaspekt in den Vordergrund.

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Die Zahl der Privatvermieter von Ferienimmobilien hat deutlich zugenommen.

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub bevorzugt in einer gemieteten Ferienimmobilie. Entsprechend sind die Buchungszahlen in den vergangenen Jahren nach Angaben von Fewo-direkt deutlich gestiegen.

Das Ferienhausportal, das in diesem Jahr seit 20 Jahren am Markt ist, untersucht regelmäßig die Präferenzen der Urlauber, sowie die Motive von Ferienimmobilienkäufern.

„Wir sind sehr stolz darauf, bereits seit 20 Jahren erfolgreich am Markt zu sein und die Ferienhausbranche in Deutschland seit Anbeginn entscheidend mitzuprägen”, sagt Aye Helsig, Regional Director Central Europe bei Fewo-direkt.

Altersvorsorge wichtigstes Kaufmotiv

Nach den Zahlen der Befragung unter Eigentümern von Ferienimmobilien steht für insgesamt 55,5 Prozent derjenigen, die eine Immobilie in Deutschland erwarben, die Altersvorsorge als Motiv an erster Stelle. Bei denjenigen, die ein Objekt im Ausland erwarben, rangiert dieser Grund mit 38,2 Prozent der Nennungen dagegen lediglich auf Rang zwei.

34 Prozent der Käufer im heimischen Markt möchten mit ihrer Ferienimmobilie nicht nur Mieteinnahmen sondern auch einen Gewinn erwirtschaften. Unter den Erwerbern mit einer Immobilie im Ausland sind es mit 22,2 Prozent deutlich weniger.

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Quelle Grafik: Fewo-direkt

“Insbesondere bei Käufern, die Ferienimmobilien in Deutschland erwerben, beobachten wir den Trend, dass die Gewinnerzielungsabsicht deutlich stärker im Vordergrund steht als noch vor einigen Jahren. Rund 30 Prozent von ihnen betrachten das Objekt als ertragreiche Geld- und Kapitalanlage“, sagt Aye Helsig, Regional Director Central Europe bei Fewo-direkt. Trotzdem wollten sie ihre Objekte meist auch selbst nutzen: 54,9 Prozent der Besitzer von Immobilien in Deutschland nannten Eigennutzung und Vermietung als wichtigen Aspekt.

Zahl der Privatvermieter deutlich gestiegen

“Die Anzahl der bei uns inserierenden Privatvermieter hat sich allein in den vergangenen zehn Jahren verneunfacht. Wir unterstützen jeden unserer Partner bestmöglich dabei, mit dem Ferienhaus oder der Ferienwohnung auf unserem Portal erfolgreich zu sein und zahlreiche Gästebuchungen zu realisieren. Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass dieser Erfolg entscheidend mit einer optimalen Erfüllung der Bedürfnisse und Erwartungen heutiger Ferienhausurlauber zu tun hat. Daher arbeiten wir kontinuerlich daran, unseren Partnern und Kunden die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten“, sagt Helsig.

So sei etwa das Verfahren der Buchung verbessert worden. Bei Fewo-direkt sei die Sofort-Buchungsbestätigung mittlerweile für mehr als ein Drittel der fast 1,5 Millionen online buchbaren Unterkünfte im Angebot verfügbar.

Eine abgesicherte Zahlung über das integrierte Zahlungssystem und die „Mit-Vertrauen-Buchen-Garantie“ von Fewo-direkt sorgten zusätzlich für Vertrauen.

Mehr als zwei Millionen Unterkünfte buchbar

Im Gründungsjahr des Portals 1997 buchten Urlauber vor allem offline. Beim Livegang der Seite – als gerade einmal sieben Prozent der Deutschen im Netz surften – bot Fewo-direkt als einer der ersten Anbieter eine von Reise- und Tourismusbüros unabhängige Bereitstellung von Ferienhausinformationen. Damals waren knapp 100 Objekte auf dem Portal gelistet.

Acht Jahre später (2005) wurde Fewo-direkt in das Portfolio von Home Away, dem amerikanischen Marktführer für Online-Ferienhausvermietung, integriert. Das globale Home-Away-Netzwerk vereint weltweit Ferienhausportale unter einem Dach, wodurch Vermieter ihre Immobilien nicht mehr nur deutschen Gästen, sondern Urlaubern weltweit anbieten können.

Heute stehen Fewo-direkt-Kunden nach Angaben des Portals mehr als zwei Millionen Unterkünfte in 190 Ländern im Home-Away-Netzwerk zur Verfügung. Das Ferienhausangebot in Deutschland habe sich in den vergangenen fünf Jahren verfünffacht. (bk)

Foto: Shutterstock

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