Anzeige
6. Oktober 2017, 12:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewerbeimmobilien: Büroinvestments dominieren deutschen Markt

Der Markt für Gewerbeinvestments ist in Deutschland seit Jahren stark. Dabei stehen besonders Büroimmobilien im Fokus der Investoren. Welche Standorte dabei besonders hervorstechen, zeigt eine aktuelle Analyse des Immobiliendienstleisters CBRE.

Gewerbeimmobilien: Büroinvestments dominieren deutschen Markt

CBRE prognostiziert auch für die Zukunft hohe Gewinne am deutschen Büroimmobilienmarkt.

Mit knapp 19 Milliarden Euro entfielen im letzten Jahr 49 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens am deutschen Gewerbeinvestmentmarkt auf Büroimmobilien – ein Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Diese Daten gehen aus einer aktuellen Marktanalyse des global agierenden Immobiliendienstleistungsunternehmens CBRE hervor.

Top-Städte dominieren den Markt

Etwa zwei Drittel (13 Milliarden Euro) des Transaktionsvolumens durch Büroimmobilien entfielen dabei auf die Top Fünf-Standorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München.

Laut CBRE wird diese Assetklasse auch in Zukunft attraktiv bleiben, da sich sowohl die Bürovermietungsmärkte als auch  die Bürobeschäftigtenzahlen positiv entwickeln, und die Büroflächenumsätze im Vorjahresvergleich um sieben Prozent angewachsen sind.

Weiterhin seien sowohl bei Spitzen- als auch bei Durchschnittsmieten deutliche Anstiege registriert worden. Letztere seien in Berlin und Frankfurt um zweistellige Prozentwerte teurer geworden.

Mehr Investitionen in B-Standorten

Trotz der Dominanz der Top-Städte zeichne sich eine größere Bereitschaft unter Anlegern ab, aufgrund gesunkener Nettoanfangsrenditen in den Investmentzentren auch in Regionalzentren und B-Standorte zu investieren.

In Standorte außerhalb der Top Sieben-Standorte flossen mit 4,3 Milliarden Euro rund 62 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, oft im Rahmen bundesweiter Portfoliotransaktionen.

Mit einem Anteil von 30 Prozent am Transaktionsvolumen waren Paketdeals hier deutlich häufiger als im bundesweiten Durchschnitt (15 Prozent) oder in den Top Fünf-Städten (acht Prozent).

Laut Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland, ist der größte Run auf Büroimmobilien nach wie vor in den Top-Standorten zu verzeichnen: “Berlin hat eindeutig das Vertrauen der Investoren gewonnen. Viele internationale Unternehmen wollen sich hier ansiedeln. Aber auch Frankfurt setzt sich durch – von den Top 20 Transaktionen fanden hier sechs statt.”

Seite zwei: Internationale Investoren immer häufiger

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Versicherer: Pessimistische Sicht auf Investmentumfeld

Der Anstieg von Inflation und Leitzinsen verunsichert in der Versicherungsbranche derzeit viele. Das belegen auch die aktuellen Ergebnisse der globalen Versicherungsstudie “Foggier as We Climb” von Goldman Sachs Asset Management (GSAM).

mehr ...

Immobilien

Studie: Mehrgenerationenhäuser immer beliebter

Früher oder später muss sich jeder mit der Frage auseinandersetzen, wie er oder sie im Ruhestand wohnen möchte. Wie aus einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse hervorgeht, bewegt sich der Trend dabei weg von den traditionellen Wohnformen.

mehr ...

Investmentfonds

Dax: Anteil deutscher Anleger sinkt

Die Dax-Konzerne gehören zu gut einem Drittel deutschen Aktionären, betrachtet man nur Privatanleger, sind es lediglich elf Prozent. Eine Studie von EY hat die Aktionärsstruktur der 30 Unternehmen untersucht und beantwortet, wer am meisten von den Ausschüttungen an ihre Aktionäre profitiert.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...