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1. Februar 2017, 10:10
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DVAG: “Immobilie als Altersvorsorge mit den höchsten Abschlusskosten”

Immobilien sind die Altersvorsorge mit den höchsten Abschlusskosten, meint Dr. Helge Lach, Vorstandsmitglied bei der DVAG. Der Abschluss einer Lebensversicherung sei im Vergleich dazu ein “Schnäppchen”.

DVAG: Immobilie als Altersvorsorge mit den höchsten Abschlusskosten

Dr. Helge Lach: “Gerade die Immobilie als Altersvorsorge weist die mit Abstand höchsten Abschlusskosten auf.”

In seinem aktuellen Beitrag auf dem Unternehmensblog des Frankfurter Finanzvertriebs Deutsche Vermögensberatung (DVAG) moniert Dr. Helge Lach, dass der Abschluss einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung häufig als sehr teuer dargestellt und mit Abschlusskosten von circa fünf Prozent beziffert werde.

Dabei würde der Erwerb einer Immobilie zum Zwecke der Altersvorsorge die “mit Abstand höchsten Abschlusskosten aufweisen”. Dies würde oft übersehen, da es sich um Kosten im weiteren Sinne handele.

Erwerbsnebenkosten von bis zu 15 Prozent des Kaufpreises

Zu den impliziten Kosten zählten die Grunderwerbssteuer, gegebenenfalls eine Maklercourtage, Notarkosten und die Kosten und Gebühren, die unter Umständen für die Aufnahme eines Immobiliendarlehens anfallen. In Summe schlügen die Erwerbsnebenkosten mit bis zu 15 Prozent des Kaufpreises der Immobilie zu buche.

Auch der Immobilienkreditvermittler Interhyp AG schätzt die Kaufnebenkosten je nach Region auf neun bis 16 Prozent des Objektpreises.

Abschlusskosten für eine Lebensversicherung sind Schnäppchen

Lach nennt die Abschlusskosten für eine Lebensversicherung im Vergleich zu den anfallenden Kaufnebenkosten ein “Schnäppchen”, denn sie seien über die Vertragslaufzeit verteilt und würden auf diese Weise nicht die Liquidität des Versicherungsnehmers schmälern.

Zudem könne bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und innerhalb der Haftzeiten ein Teil der gezahlten Provision zurückgefordert werden, was den Rückkaufswert erhöhe. (nl)

Foto: DVAG


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12 Kommentare

  1. Schade, dass kein Immopofi hier bisher das Gegenteil in ZAHLEN beweisen konnte. Ich finde die LV ein gutes Investment. Auch finde ich die Immo lukrativ. Aber ich verstehe nicht, was an der Aussage, Kosten seien bis zu 15 Prozent möglich nicht stimmt?
    Bin auch die Antworten gespannt.

    Kommentar von Stefan Preising — 18. Februar 2017 @ 07:23

  2. Also Irgendwie habe ich als DVAG-Kunde da eine andere Wahrnehmung als Herr Dr. Lach.
    Als ich ein Haus kaufte wurde ich mit meinen Darlehen Kunde der DVAG. Als ich genug Geld erbte, um diese Darlehen abzulösen und schuldenfrei zu sein, wollte mir das mein DVAG-Berater zunächst gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung ermöglichen. Später hieß es, dass die Bank das abgelehnt habe. So wurde mir empfohlen das Geld in den SEB Immoinvest, später noch in den DWS Immoflex sowie in dieverse Rentenversicherungen zu stecken.
    Erst viel später als der SEB Immoinvest in die Abwicklung ging, stellte ich fest, dass auch der DWS Immoflex zu einem großen Teil am SEB Immoinvest beteiligt war und die DVAG auch bei fondsgebundenen Versicherungen auf den SEB Immoinvest gesetzt hatte.

    Fakt ist, dass ich meine Hausdarlehen durch die Abwicklung nicht wie geplant abbezahlen konnte.
    Fakt ist, dass ich ebenso wie viele andere DVAG-Kunden gerade Verluste hinnehmen muss.
    Fakt ist zudem, dass ich damals 2012 und 2013 sowohl den DVAG-Gründer Dr. Reinfried Pohl, als auch seinen Chefvolkswirt und den Aufsichtsrat (damals Ex-Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel) auf den Wiederspruch zu den Unternehmenswerten hingewiesen habe. „Wer unsere Hilfe braucht, kann auf unsere Unterstützung bauen“, schreibt Pohl auf der Homepage unter dem Punkt Gesellschaftliche Verantwortung. (https://www.dvag.de/dvag/unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung/)
    Die einzige „Unterstützung“ die mir in der Situation vom DVAG-Chefvolkswirt angeboten wurde, war ein neues Darlehen.

    Inzwischen kenne ich einige DVAG-Kunden, die durch den SEB Immoinvest Geld verlieren. Trotzdem wirbt die DVAG weiter ungehemmt mit dem Slogan „Vermögensaufbau für jeden!“

    Mich würde interessieren, welche Erklärung Herr Dr. Lach und die DVAG-Unternehmensführung dafür haben.
    Leben die DVAG-Kunden und die DVAG-Führung tatsächlich in so unterschiedlichen Welten?

    Kommentar von V. F. Alle — 13. Februar 2017 @ 09:23

  3. Der Unterschied von Abschlusskosten bei Versicherungen, Geldanlagen und Erwerbsnebenkosten von Immobilien sind nicht dasselbe. Abschlusskosten im eigentlichen Sinne sind Provisionen und nicht z.B. die Grunderwerbsteuer und die Notar- und Grundbuchkosten, wie es im Beitrag impliziert wird.

    Kommentar von Günter Schönfeld — 3. Februar 2017 @ 17:04

  4. Das ESER = dieser 😉

    Kommentar von Liskow, Michael — 2. Februar 2017 @ 15:06

  5. @ Herrn Michael W. Beyer:
    Ich kann mich Ihrem Beitrag weitestgehend anschließen, außer an der Stelle mit dem Paragraphen 314 VAG. Das ESER Zieht (leider) auch bei fondsgebundenen LV/RV.
    Abhilfe schaffen dann aber Netto, bzw. Honorartarife auf Fondsbasis, wenn Sie die optimale Vertragskonstellation wählen, dann ist der Kunde auch 314 – sicher.

    Kommentar von Liskow, Michael — 2. Februar 2017 @ 15:04

  6. Ich hoffe doch sehr, dass niemand das, was der DVAG Doktor sagt nicht für voll nimm… da scheint doch eher der Name Programm zu sein.

    Eine fondsgebundene LV bei der Aachener Münchener ein Schnäppchen, da scheint ja einer nicht rechnen zu wollen, können sollte er eigentlich.

    Zumal ich bei einer Immobilien Investition ja den niedrigen Zins zu meinem Vorteil ausnutzen kann, im Gegensatz zu den LV Tarifen. In der Regel werden aktuell Immobilien aus den laufenden Mieten getilgt – man beschäftige sich einmal mit dem Leverage – Effekt.

    Vor einigen Monaten hatte ich einen DVAG “Berater” Vertrag auf dem Tisch. Folgende Angaben wurden hierbei gemacht:

    monatlicher Beitrag : 100 EUR
    Laufzeit : 50 Jahre
    Prognose : 6% p.a.
    Ablaufprognose : 119.318 EUR

    Nun klingt das für einen Verbraucher nicht allzu schlimm – betrachten wir aber einmal die Zahlen genauer:

    Um für einen Endbetrag von 119.318 EUR bei 6% in 50 Jahren hinzusparen wären nur 31,51 EUR monatlich notwendig. Kaum zu glauben, aber ohne Kosten würden dann 119.318 EUR zur Verfügung stehen!
    Das so gepriesene Schnäppchen hat einen internen Kostensatz von 68,5% !!!!
    Freilich sind die hierin enthaltenen Abschlusskosten nicht das Problem. Das waren sie auch noch nie…

    Kommentar von Armin Huspenina — 2. Februar 2017 @ 14:36

  7. …das ist zum (Lach)en aber eher zum weinen, wenn man so ein Artikel liest…! Eine größere schwachsinnige Aussage muß man schon suchen gehen, außer wenn man es mit getrimmten DVAG ler zu tun hat…! und das von jemand der ein Doktor-Titel trägt…! schließe mich den anderen Kommtentaren in vollem Umfang an…! Würde gerne mal Wissen, wo Herr Dr.Lach investiert ist….?
    Beste Grüße Edgar Bukovsky

    Kommentar von Edgar Bukovsky — 2. Februar 2017 @ 11:08

  8. Das würde ich an seiner Stelle auch sagen. Schließlich hat die AachenMünchener mit über 11% mit die höchsten Abschlußkosten am Markt.

    Kommentar von helmut ostermann — 2. Februar 2017 @ 11:07

  9. Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft nachgewiesen das die AML die höchsten Abschlusskosten am Markt hat, also soviel zu dem Schnäppchen!

    Kommentar von Jan Lanc — 2. Februar 2017 @ 10:54

  10. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!
    Dr. Helge Lach macht den Namen zum Programm und gewinnt für den “Schwachsinnigsten Kommentar des Monats” ein Stück Baumrinde! Das Publikum ist außer sich und freut sich für den Gewinner! Dieser kann es immer noch nicht fassen, dachte er doch keinesfalls heute hier zu gewinnen.
    Leider muss ich den Vorrednern Herrn Beyer und Herrn Klaholz mitteilen, dass sie nicht unter den weiteren Gewinnern stehen, da ihre Kommentare fundiert sind und der Realität entsprechen.

    Da ja bereits die u.a. wichtigsten Punkten von den zwei Herren zu Herrn Lach und seiner Aussage genannt wurden, nun etwas in eigener Sache: jetzt weiß ich, was mein Großvater einst meinte mit dem Satz “Je dünner die Luft für manchen wird, desto dümmer werden seine Argumente.”

    Eigentlich gehört jemand in der Position, für eine solche Aussage in Lachhaft ^^

    Kommentar von Marc Reissnecker — 2. Februar 2017 @ 10:41

  11. Wer die Abschlusskosten einer Lebensversicherung als Schnäppchen bezeichnet, schmeißt Äpfel und Birnen im Gegensatz zum Immobilienerwerb in einen Korb. Auch dürfte der steuerliche Faktor beim Erwerb einer Immobilie nicht zu vernachlässigen sein. Des Weiteren spricht das derzeitige Zinsniveau für den Erwerb einer Immobilie. Wobei die LV unter diesem Zinsniveau erhebliche Probleme hat.

    Kommentar von Eugen Klaholz — 2. Februar 2017 @ 09:22

  12. In Bezug auf die “reinen” Kosten stimme ich dem Tenor des Artikels zu.

    Den Nutzen eines Vorsorgebausteines nur auf seine Kosten zu reduzieren ist jedoch fatal und setzt falsche Entscheidungssignale.

    Bei langfristigen Anlagen ist es günstig auf Sachwerte zu setzen. Bei einer langfristigen Inflationsrate von 2,3 Prozent scheiden Anlageformen mit einem Garantiezins von 0,9% bzw. mit der Garantie des Beitragserhaltes aus.

    Gegen Versicherungen spricht die Problematik des §314 VAG. Im Krisenfall bleibt dem Versicherten der Zugriff auf sein Vermögen verwehrt.

    Auch Sachwerte, sei es Immobilien, Aktien, Fonds und ähnliches unterliegen Schwankungen. Jedoch behält der Anleger seinen Zugriff darauf.

    Bei dem Artikel werden wesentliche Vorteile einer Anlageimmobilie nicht berücksichtigt:
    – Steuervorteile
    – Das Investment wird von Staat (Steuervorteile), dem Mieter und aus eigenen Mitteln finanziert. Bei LV/RV muss die Sparleistung aus eigene Mitteln aufgebracht werden.
    – Vorteil des “Absparens”. Durch die Inflation steigt der Wert des Sachwertes während dieser durch Kaufkraft verlierende Geldwerte bezahlt wird.
    – Steuerfreier Verkaufserlös nach 10 Jahren
    – Die Rente aus Mieteinnahmen ist Inflationsgeschützt (Mietanpassungen)
    – RV’s bieten bestenfalls eine gewisse Rentengarantiezeit. Bei Immobilien bleibt auch der nächsten Generation das aufgebaute Vermögen erhalten.

    Kommentar von Michael W. Beyer — 2. Februar 2017 @ 08:10

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