11. September 2017, 14:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Das erwarten Hausverkäufer von einem Immobilienmakler

Wer sein Haus oder seine Wohnung verkaufen möchte, sucht in der Regel nach einem kompetenten Immobilienmakler. Die Beratung Hausgold hat in einer Umfrage untersucht, welche Anforderungen Immobilieneigentümer an den Vermittler stellen.

Paar-beratung-330309389 in Das erwarten Hausverkäufer von einem Immobilienmakler

Die Mehrheit der Eigentümer wünscht sich bei der Wahl eines Immobilienmaklers den Nachweis von Qualifikationen.

Das Ergebnis: Besonders gute Karten bei Eigentümern haben demnach eher konservativ auftretende Makler und Maklerinnen, die Eigentümer in ihre Entscheidungen einbinden, über einen modernen Internetauftritt verfügen, Fachqualifikationen und Referenzen nachweisen können.

Großen Wert würden Eigentümer außerdem auf Empfehlungen legen. Sei es, dass Freunde und Bekannte positive Erfahrungen mit einem bestimmten Immobilienmakler gemacht haben oder dass die Leistungen eines Maklers von unabhängigen Unternehmen geprüft und für gut befunden wurden.

Konservatives Auftreten gewünscht

Das äußere Erscheinungsbild eines Maklers ist knapp 80 Prozent aller Immobilienverkäufer wichtig. Die Mehrheit (58,2 Prozent) wünscht sich einen Makler, der vom Typ her eher konservativ und im Business-Stil auftritt. Ein saloppes, kumpelhaftes Auftreten bevorzugen nur 7,8 Prozent.

Ob es sich bei einem Makler um einen Mann oder eine Frau handelt, ist 94,5 Prozent aller Eigentümer egal (zwei Prozent wünschen sich ausdrücklich einen männlichen Makler, 3,5 Prozent eine Maklerin).

Auch das Alter des Maklers ist für viele Eigentümer (42,2 Prozent) irrelevant. Bei den übrigen Befragten war die Altersgruppe „mindestens 40 Jahre alt“ mit 27,3 Prozent am beliebtesten, gefolgt von „mindestens 30 Jahre alt“ (23,8 Prozent).

Einzelmakler oder Mitarbeiter eines größeren Maklerunternehmens?

Überzeugen Mitarbeiter großer Maklerbüros Eigentümer leichter? Nach den Ergebnissen der Umfrage nicht unbedingt, so Hausgold. Zwar geben 41,8 Prozent der Eigentümer an, dass es ihnen wichtig bis sehr wichtig sei, dass der Makler in einem großen, überregionalen Unternehmen tätig ist, aber die Mehrheit (58,2 Prozent) bewertet die Unternehmensgröße als weniger bis nicht wichtig.

Große Bedeutung hat dagegen der Internetauftritt des Maklers. 76,6 Prozent messen einer modernen und informativen Website wichtige bis sehr wichtige Bedeutung bei.

Bei der bevorzugten Kommunikation mit dem Makler gehen die Meinungen der Eigentümer dagegen auseinander. 38,7 Prozent wünschen sich im Schwerpunkt eine Kommunikation per E-Mail, 32,4 Prozent telefonisch und 28,9 Prozent möchten vor allem persönlich mit ihrem Makler kommunizieren.

Mehrheit möchte über Vorgehen informiert werden

Unabhängig vom Kommunikationskanal will die Mehrheit der Eigentümer (62,5 Prozent) umfassend und kontinuierlich über die Arbeitsschritte des Maklers informiert werden und in sämtliche Makler-Entscheidungen eingebunden werden.

Dem gegenüber stehen 28,5 Prozent, die vom Makler einen eigenständigen und autarken Arbeitsstil wünschen und so wenig wie möglich eingebunden werden möchten.

Qualifikationen, Referenzen und Empfehlungen

Die Mehrzahl der Eigentümer verlässt sich bei der Maklerwahl nicht auf das bloße Bauchgefühl, sondern wünscht den Nachweis von Qualifikationen, eine adäquate Ausbildung und die Mitgliedschaft in Berufsverbänden (88,6 Prozent), so Hausgold.

68,3 Prozent der Eigentümer bezeichneten es darüber hinaus als wichtig bis sehr wichtig, dass ein Freund oder Bekannter bereits positive Erfahrungen mit dem Makler gemacht habe. Noch mehr vertrauen den Empfehlungen unabhängiger Unternehmen. 79,7 Prozent stufen die Leistungsbewertung von Maklern durch unabhängige Unternehmen als wichtig bis sehr wichtig ein.

Hausgold ist eine Informations- und Beratungsplattform für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Immobilie verkaufen möchten. Zudem hilft das Unternehmen bei der Suche nach einem lokalen Makler. (bk)

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

Blockchain: Welche neuen Investment-Chancen die Technologie bietet

Die meisten Anleger verbinden mit „Blockchain“ Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. Tatsächlich hat die Blockchain-Technologie als dezentrales, nichtmanipulierbares digitales Datenregister das Potenzial, die gesamte Geschäftswelt umzuwälzen. Welche Vorteile, aber auch Risiken bietet die Blockchain, in welche Unternehmenstypen sollte man investieren? Thilo Wolf von BNY Mellon Investment Management, kennt die Antworten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Datenkrake Schufa: Was weiß die Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, hat 360 Millionen Daten von 60 Millionen Deutschen erfasst. Wer einen Handyvertrag abschließt, Miet-, Kauf- oder Leasingverträge unterzeichnet oder einen Kredit aufnimmt, kann von der Schufa erfasst werden. Verbraucher haben nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen Anspruch darauf, zu erfahren, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden. Was die Schufa weiß und darf.

mehr ...