28. August 2017, 14:25
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IMX: Immobilien teils doppelt so teuer wie vor zehn Jahren

Mieten und Kaufpreise steigen deutschlandweit schon seit Jahren und es ist kein Ende in Sicht. Wie stark dieser Anstieg in den letzten zehn Jahren war, zeigt der Immobilienpreisindex IMX von Immobilienscout24.

IMX: Immobilien teils doppelt so teuer wie vor zehn Jahren

Besonders der Wohnungskauf in beliebten Großstädten hat sich stark verteuert

Das Berliner Immobilienportal Immobilienscout24 untersucht seit 2007 jährlich die Preisentwicklung in deutschen Städten und Gemeinden mit dem Immobilienpreisindex IMX.

Dabei fiel den Experten zufolge besonders der Preisanstieg von Eigentumswohnungen ins Auge. Im Bundesdurchschnitt stiegen die Quadratmeterpreise für Neubau– und Bestandswohnungen zwischen März 2007 und März 2017 um knapp 70 Prozent.

In diesem Zeitraum erhöhte sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Neubauwohnungen von 1.443 Euro (2007) auf 2.436 Euro (2017), und der von Bestandswohnungen von 948 Euro (2007) auf 1.583 Euro (2017).

Im Vergleich mit den Kaufpreisen ist der Mietpreisanstieg laut Immobilienscout24 schwächer. Von 2007 bis 2017 erhöhte sich der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter in Deutschland von 4,68 Euro um 30 Prozent auf 6,16 Euro.

Kaufpreise in Großstädten am höchsten

Am stärksten sind die Kaufpreissteigerungen für Eigentumswohnungen in beliebten Großstädten wie Berlin, München und Hamburg, wo der Anstieg deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Spitzenreiter beim Anstieg ist Berlin. In der Bundeshauptstadt stieg der Immobilienpreisindex für Bestandswohnungen seit 2007 um 158 Prozent, oder von 1.083 Euro pro Quadratmeter (2007) auf 2.804 Euro pro Quadratmeter (2017).

Vergleichbare Preisentwicklungen fanden in München und Hamburg statt. Der Immobilienpreisindex stieg in München um 133 Prozentpunkte, in Hamburg um 107 Prozent.

Auch Mieten steigen in Städten stärker

Für Mietpreise pro Quadratmeter gilt dabei das selbe wie für den Immobilienkauf: In Großstädten ist der Anstieg deutlich stärker.

Die Hauptstadt Berlin ist auch in dieser Kategorie deutschlandweit führend, mit einem Anstieg des durchschnittlichen Mietpreises pro Quadratmeter um 72 Prozent.

Zahlten Mieter hier vor zehn Jahren noch fünf Euro für den Quadratmeter, sind es heute etwa neun Euro pro Quadratmeter. (bm)

Foto: Shutterstock

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