Immobilienentwickler Instone Real Estate denkt über Börsengang nach

Der Wohnimmobilienentwickler Instone Real Estate will weiter wachsen und prüft deshalb auch einen Börsengang. Das Projektvolumen des Unternehmens liegt nach eigenen Angaben bei rund 3,4 Milliarden Euro.

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Kruno Crepulja, Instone Real Estate: „Wir stehen nicht unter Zeitdruck.“

Mit dem Eigentümer Activum SG würden verschiedene Finanzierungsoptionen durchgespielt, teilte Instone Real Estate am Mittwoch in Essen mit.

„Um unsere Flexibilität zu erhöhen und unser künftiges Wachstum im attraktiven deutschen Wohnimmobilienmarkt zu beschleunigen, prüfen wir gemeinsam mit unserem Eigentümer Activum SG verschiedene strategische Finanzierungsoptionen. Diese Optionen könnten auch einen Börsengang oder eine Privatplatzierung von Aktien berücksichtigen. Wir stehen jedoch weder unter Zeitdruck noch sehen wir uns gezwungen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen“, erklärt Kruno Crepulja, CEO von Instone Real Estate.

Instone Real Estate entstand durch die Fusion der ehemaligen Hochtief-Tochter Formart, die der US-Fondsmanager Activum SG Capital Management 2014 übernahm, und der Leipziger GRK-Holding.

Rund 50 Projekte in der Entwicklung

Am Mittwoch gab Instone Real Estate den Kauf von zwei weiteren Grundstücken in Hamburg und München bekannt. Damit habe das Unternehmen sein Projektportfolio auf rund 3,4 Milliarden Euro an erwarteten Verkaufserlösen bei Fertigstellung erweitert.

Auf dem Grundstück in Hamburg-Eimsbüttel (Schulterblatt 120) mit einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern plant Instone Real Estate die Entwicklung einer neuen Wohnanlage mit rund 120 Einheiten.

Das Entwicklungsprojekt auf dem mehr als 7.300 Quadratmeter großen Grundstück in München-Perlach (Ottobrunner Straße 90/92) umfasse rund 160 Einheiten und eine Kindertagesstätte.

Das aktuelle Portfolio von Instone Real Estate besteht nach Angaben des Unternehmens aus rund 50 Projekten mit circa 8.000 Einheiten, von denen etwa 2.000 bereits verkauft sind. (dpa-AFX / bk)

Foto: Tino Pohlmann

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