22. November 2017, 15:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienentwickler Instone Real Estate denkt über Börsengang nach

Der Wohnimmobilienentwickler Instone Real Estate will weiter wachsen und prüft deshalb auch einen Börsengang. Das Projektvolumen des Unternehmens liegt nach eigenen Angaben bei rund 3,4 Milliarden Euro.

Kruno Crepulja CEO Instone Real Estate Copyright Tino Pohlmann in Immobilienentwickler Instone Real Estate denkt über Börsengang nach

Kruno Crepulja, Instone Real Estate: “Wir stehen nicht unter Zeitdruck.”

Mit dem Eigentümer Activum SG würden verschiedene Finanzierungsoptionen durchgespielt, teilte Instone Real Estate am Mittwoch in Essen mit.

“Um unsere Flexibilität zu erhöhen und unser künftiges Wachstum im attraktiven deutschen Wohnimmobilienmarkt zu beschleunigen, prüfen wir gemeinsam mit unserem Eigentümer Activum SG verschiedene strategische Finanzierungsoptionen. Diese Optionen könnten auch einen Börsengang oder eine Privatplatzierung von Aktien berücksichtigen. Wir stehen jedoch weder unter Zeitdruck noch sehen wir uns gezwungen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen”, erklärt Kruno Crepulja, CEO von Instone Real Estate.

Instone Real Estate entstand durch die Fusion der ehemaligen Hochtief-Tochter Formart, die der US-Fondsmanager Activum SG Capital Management 2014 übernahm, und der Leipziger GRK-Holding.

Rund 50 Projekte in der Entwicklung

Am Mittwoch gab Instone Real Estate den Kauf von zwei weiteren Grundstücken in Hamburg und München bekannt. Damit habe das Unternehmen sein Projektportfolio auf rund 3,4 Milliarden Euro an erwarteten Verkaufserlösen bei Fertigstellung erweitert.

Auf dem Grundstück in Hamburg-Eimsbüttel (Schulterblatt 120) mit einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern plant Instone Real Estate die Entwicklung einer neuen Wohnanlage mit rund 120 Einheiten.

Das Entwicklungsprojekt auf dem mehr als 7.300 Quadratmeter großen Grundstück in München-Perlach (Ottobrunner Straße 90/92) umfasse rund 160 Einheiten und eine Kindertagesstätte.

Das aktuelle Portfolio von Instone Real Estate besteht nach Angaben des Unternehmens aus rund 50 Projekten mit circa 8.000 Einheiten, von denen etwa 2.000 bereits verkauft sind. (dpa-AFX / bk)

Foto: Tino Pohlmann

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Garantieverzicht in der bAV? Keine Chance bei Arbeitnehmern

Arbeitnehmer wollen Garantien in der Betriebsrente. Modelle ohne Garantien werden von fast allen Arbeitnehmern in Großunternehmen durchweg abgelehnt. Das kommt in einer repräsentativen Umfrage des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon klar zum Ausdruck.

mehr ...

Immobilien

Baukindergeld: Förderung macht Immobilien noch teurer

Das Baukindergeld macht Häuser, Wohnungen und Grundstücke aus Sicht der Immobilienbranche noch teurer. In vielen Fällen schlage der Verkäufer die Prämie auf den Verkaufspreis auf, teilte der Zentrale Immobilien-Ausschuss am Dienstag in Berlin mit.

mehr ...

Investmentfonds

Was Kunden von ihrer Filialbank erwarten

Die Deutschen sind in Gelddingen konservativ, von der Vorliebe für das Bargeld bis zur Altersvorsorge per Sparbuch. Eigentlich. Wenn Technologien praktisch und vertrauenswürdig sind, steigt die Bereitschaft, sich bei Finanzdienstleistungen auf Innovationen einzulassen. Ein anderer wichtiger Wunsch an ihre Filialbank ist jedoch immer schwieriger zu erfüllen.

mehr ...

Berater

Staatsanwalt ermittelt gegen Journalisten wegen Wirecard

Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Manipulationen des Wirecard-Aktienkurses ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen einen Journalisten der “Financial Times” (FT). Es liege die Strafanzeige eines Anlegers gegen den Journalisten vor, “aufgrund der Strafanzeige haben wir ein Ermittlungsverfahren eingetragen”, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

mehr ...

Sachwertanlagen

A380-Aus: Hochkonjunktur für Besserwisser

Das Ende der Produktion neuer Flugzeuge des Typs Airbus A380 bedeutet nicht automatisch Verluste für Fonds, die solche Maschinen finanziert haben. Eine schlechte Nachricht ist es trotzdem. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

OLG Celle: Reiseantritt muss zumutbar sein

In der Reiserücktrittsversicherung liegt ein Versicherungsfall vor, wenn die versicherte Person von einer unerwarteten schweren Erkrankung betroffen wird. Um dies festzustellen, kommt es laut Urteil des 8. Zivilsenats des OLG Celle nicht auf eine konkrete ärztliche Diagnose der Erkrankung an. Entscheidend sei vielmehr das Vorliegen einer krankheitsbedingten Symptomatik, die den Antritt einer Flugreise unzumutbar erscheinen lasse. 

mehr ...