Anzeige
24. Juli 2017, 09:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienboom im Norden hält an

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein registriert im Norden eine deutlich stärkere Nachfrage nach Förderdarlehen für Bau, Kauf, Modernisierung oder Sanierung von Häusern und Wohnungen. Insbesondere der soziale Wohnungsbau zog an.

Luebeck-shutt 571671475 in Immobilienboom im Norden hält an

Die Investitionsbank gab im ersten Halbjahr 2017 in Schleswig-Holstein deutlich mehr Föderdarlehen für Wohnimmobilien aus. (Foto: Innenstadt von Lübeck)

Insgesamt 474,2 Millionen Euro stellte das Förderinstitut seinen Kunden dafür im ersten Halbjahr bereit, wie die Investitionsbank mitteilte. Das waren 49,2 Millionen Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

“Das anhaltend niedrige Zinsniveau bleibt ein starker Anreiz zu Investitionen in Immobilien, aber auch neue Zuschuss-Angebote tragen zu einer vermehrten Nachfrage nach unseren Förderprodukten bei”, sagte der Vorstandsvorsitzende Erk Westermann-Lammers.

Starker Zuwachs beim sozialen Wohnungsbau

Beim Mietwohnungsbau kletterte das Neugeschäft der Investitionsbank von 98,2 auf nunmehr 101,6 Millionen Euro. Die Bank rechnet mit einer weiteren Steigerung.

Beim sozialen Wohnungsbau lag das Antragsvolumen der im ersten Halbjahr bereits über dem des gesamten Vorjahres. Deutliche Impulse hätte demnach die Einführung des Investitionszuschusses von 250 Euro pro Quadratmeter geförderter Neubaufläche gegeben.

Mehr Geld bewilligte die Bank auch für den Kauf, Bau oder die Modernisierung selbst genutzter Immobilien. Die Summe der Fördermittel stieg im ersten Halbjahr nochmals von 192 auf 199,1 Millionen Euro. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...