26. Juli 2017, 15:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

LBS 2016 erneut ohne Gewinn

2016 konnte die bayerische Landesbausparkasse LBS zum zweiten Mal in Folge keinen Gewinn erwirtschaften. Hauptursache seien die sinkenden Erträge aus Darlehenszinsen. Vorstandschef Franz Wirnhier erwartet, dass die LBS die anhaltend tiefen Zinsen überleben wird.

Bildquelle-LBS-dr-franz-wirnhier in LBS 2016 erneut ohne Gewinn

Dr. Franz Wirnhier, Vorsitzender des Vorstands der LBS Bayern und Vorsitzender der LBS-Bausparkassenkonferenz, erwartet, dass die LBS die Tiefzinsphase übersteht.

Die Nullzins-Politik der EZB lässt auch den Gewinn der bayerischen Landesbausparkasse auf null Euro schrumpfen. 2016 wies die LBS zum zweiten Mal in Folge keinen Überschuss aus, heuer erwartet Vorstandschef Franz Wirnhier aber wieder einen bescheidenen Gewinn von acht Millionen Euro.

Hauptursache der kärglichen Ergebnisse sind die seit Jahren schrumpfenden Erträge aus den Darlehenszinsen, die die Kunden berappen.

Kurz vor den roten Zahlen

Das Betriebsergebnis vor den Einzahlungen in die Risikovorsorge hat sich in den vergangenen Jahren halbiert – von den vor der Tiefzinsphase üblichen 60 bis 70 Millionen Euro im Jahr auf nur noch 36 Millionen im vergangenen Jahr.

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung geht auch hervor, dass die LBS nur mit Mühe das Abrutschen in die roten Zahlen verhindern konnte. Um Personalkosten zu sparen, strich der Vorstand 90 Stellen, ohne betriebsbedingte Kündigungen. Die Lohnkosten sanken deshalb im vergangenen Jahr um 42 Millionen Euro.

Aktuell beschäftigt die LBS noch 680 Menschen. An weiteren Personalabbau sei nicht gedacht, betonte Wirnhier. Die LBS werde auch auch anhaltend tiefe Zinsen überleben. “Wir haben uns schneller als erwartet hier durchgeschlagen”, sagte er. (dpa-AFX)

Foto: LBS

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...