LEG gibt Wandelanleihe aus

Der Immobilienkonzern LEG plant, weitere Wohnungen zu kaufen. Finanziert werden sollten diese über eine Wandelanleihe, die nach Aussage des Konzerns am Dienstag erfolgreich platziert wurde. LEG kann die Anleihe ab September 2022 zurückzahlen.

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Der Immobilienkonzern LEG hat sich zur Finanzierung von Wohnungsübernahmen, vorwiegend in Nordrhein-Westfalen erfolgreich Geld am Kapitalmarkt besorgt. Eine Wandelanleihe in Höhe von 400 Millionen Euro sei erfolgreich platziert worden, teilte das M-Dax-Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit.

Mit dem Erlös will der Konzern insbesondere erst kürzlich durchgeführte und bereits unterzeichnete Übernahmen finanzieren. Ein Teil ist zudem für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen.

LEG kann Wandelschuldverschreibungen am 22. September zurückzahlen

Die nicht nachrangige, unbesicherte Anleihe läuft bis 2025 und ist in neue oder bestehende Stammaktien wandelbar. Die Bezugsrechte der Aktionäre der LEG sind ausgeschlossen. Der Zinskupon wurde auf 0,875 Prozent jährlich und die anfängliche Wandlungsprämie auf 45 Prozent über dem Referenzpreis von 81,7029 Euro festgesetzt. Der anfängliche Wandlungspreis beträgt damit 118,4692 Euro.

Die LEG kann die Wandelschuldverschreibungen zum Nennwert zuzüglich der Verzinsung jederzeit am oder nach dem 22. September 2022 zurückzuzahlen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Kurs der Stammaktien während eines bestimmten Zeitraums 130 Prozent des dann gültigen Wandlungspreises übersteigt, oder wenn nur noch höchstens 20 Prozent des ursprünglichen Gesamtnennbetrages der Wandelschuldverschreibungen ausstehen. (dpa-AFX)

Foto: LEG

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