18. September 2017, 14:40
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Ferienimmobilien: Das sind die Motive der Käufer

Eine höhere Wertschätzung für eine gute Ausstattung sowie für die Region, in der erworben wird, zeigten dagegen Käufer teurerer Ferienimmobilien. Für sie sei auch das Vermietungspotenzial und das Wiederverkaufspotenzial eines Objekts von größerer Bedeutung.

Am deutlichsten werde dies, wenn es um den Wiederverkauf gehe – hier bestehe eine Differenz von 15 Prozentpunkten zu Immobilienkäufern mit einem Budget von bis 100.000 Euro.

Mit Blick auf die Kaufmotive ist laut Fewo-direkt entsprechend festzustellen, dass Käufer im Niedrigpreissegment zwar stärker als in anderen Preisgruppen für ihre Altersvorsorge und für eine Gewinnerwirtschaftung kauften, diese Beweggründe jedoch nur zum Teil eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielten.

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

News-fewo-18092017-tab-2 in Ferienimmobilien: Das sind die Motive der Käufer

Finanzierung: Günstigere Ferienimmobilien werden durch eigene Finanzkraft erworben

In Bezug auf die Finanzierung eines eigenen Urlaubsheimes sei zu erkennen, dass günstigere Ferienimmobilien mit bis zu 100.000 Euro Erwerbssumme verstärkt durch den ausschließlichen Einsatz von Eigenkapital (35 Prozent) sowie durch Eigen- und Fremdkapital (43 Prozent) finanziert werden.

Drei Viertel der Käufer dieser Ferienimmobilien verfügten über ein monatliches Netto-Haushaltseinkommen von weniger als 5.000 Euro, ein Drittel verfüge gar über weniger als 3.000 Euro.

Im Gegensatz dazu könnten Käufer hochpreisiger Ferienhäuser ab 250.000 Euro zu zwei Dritteln auf bis zu 8.000 Euro Netto-Haushaltseinkommen im Monat zurückgreifen. Bei diesen sei auch der Anteil der Mischfinanzierung (60 Prozent) höher. Objekte beider Preisgruppen würden sehr selten mittels eines hundertprozentigen Darlehens bezahlt.

Studie basiert auf Angaben von rund 3.000 Ferienhausbesitzern

Die Daten zur Marktstudie über private Ferienimmobilien werden jährlich im Rahmen einer Online-Befragung von Fewo-direkt in Kooperation mit Engel & Völkers erhoben, um eine Analyse des privaten Ferienhausmarktes vorzunehmen.

Die Studie wurde von der dwif Consulting GmbH für die beiden Unternehmen stellt. Im März 2017 wurden dafür 2.972 Eigentümer von Ferienimmobilien zu Themen rund um den Kauf von Ferienhäusern und -wohnungen, die Finanzierung der entsprechenden Objekte sowie deren Nutzung als Vermietungsobjekt befragt. (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

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1 Kommentar

  1. Zu berücksichtigen ist, daß bei ferienimmobilien in spanien und anderen typischen “Reiseländern” eine Rendite-Erwirtschaftugn nur in der Saison stattfindet – sehr oft ist das aber die Zeit, in welcher der Käufer/Eigentümer auch gerne selbst sein Objekt nutzen möchte. Renditeberechnungen in derartigen Ferien-hochburgen sind daher auch immer mit Vorsicht zu geniessen …

    Kommentar von Dieter Weber — 25. September 2017 @ 10:39

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