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9. Mai 2017, 08:47
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Mikro und Makro: Auf die Lage kommt es an

Lage, Lage, Lage, so heißt es, sei das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Eigenheims. Woran aber kann man die Lage festmachen? Gibt es hierfür eine genaue Definition? Über die Bedeutung von Makro- und Mikrolagen bei der Kaufentscheidung.

Die Ritter-Kolumne

Mikro- versus Makrolage

Daniel Ritter: “Selbst auf Objektebene gibt es unterschiedliche Lagen.”

Lage und Preis korrelieren, das ist sicher. In den begehrtesten Lagen Deutschlands finden wir auch die höchsten Preise. Dies belegen die Marktanalysen unseres Hauses genauso wie Studien Dritter, beispielsweise die Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult, die in ihrer Sparda-Studie vom März 2017 feststellen, dass die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in allen deutschen Metropolen und Top-Mittelstädten von 100.000 bis 600.000 Einwohnern in Westdeutschland über dem Bundesdurchschnitt liegen.

Aber auch in kleinen Städten oder ländlichen Regionen gibt es immer Top-Lagen und auch hier trifft es zu: Sie kosten mehr als die guten oder mittleren Lagen vor Ort. Was macht aber die Lage aus? Bei der Beantwortung dieser Frage helfen die Schlüsselbegriffe Makro- und Mikrolage.

Die Makrolage

Die Makrolage umfasst das räumliche Umfeld im weiteren Sinne – die Region, die Stadt oder den Stadtteil. Oft ist für den Kaufinteressenten die Makrolage des Wohnsitzes vorgegeben, so bei einem berufsbedingten Ortswechsel oder wenn hier der Wohnort der Familie ist. Hat man die Wahl, so kann man seinen Vorlieben und Bedürfnissen folgen, je nach Alter, Familienstand und beruflicher Situation.

Ein wichtiger Aspekt der Makrolage ist die Infrastruktur: Gibt es Geschäfte in der Nähe, Ärzte, Schulen? Wie steht es um Freizeitangebote und gastronomische Vielfalt? Für Pendler wichtig: Wie gut ist die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ein weiterer Punkt ist die Wirtschaftskraft. Der Wohlstand einer Region beruht auf einer stabilen Ökonomie: Gibt es genügend attraktive Arbeitsplätze? Wie steht es um die Zukunftsaussichten der angesiedelten Unternehmen? Gibt es vor Ort wichtige Institutionen oder Behörden? Oder wie steht es mit dem Potenzial als touristischer Standort?

Solche Fragen entscheiden über die Weiterentwicklung der Region und damit auch über die Attraktivität als Wohnstandort.

Seite zwei: Die Mikrolage

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1 Kommentar

  1. Warum in diesem wichtigen und guten Artikel nur von Westdeutschland berichtet wird, verstehe ich nicht. Gerade Leipzig und Dresden sind doch ebensolche TOP Mittelstädte

    Kommentar von Uwe Mackowiak — 9. Mai 2017 @ 20:41

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