11. August 2017, 15:26
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W&W profitiert von geringeren Unwetterschäden

Der Versicherungs- und Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische profitiert weiter von einem guten Ergebnis in der Schaden- und Unfallversicherung. Vor allem weil bislang größere Unwetterschäden ausgeblieben sind, legte W&W dort im ersten Halbjahr deutlich zu, wie der Konzern am Freitag in Stuttgart mitteilte.

Gebudeww in W&W profitiert von geringeren Unwetterschäden

Insgesamt summiert sich der Konzernüberschuss von W&W auf 154,9 Millionen Euro.

Das Bauspar-Geschäft und auch die Lebensversicherungen liefen dagegen etwas schlechter als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Insgesamt summierte sich der Konzernüberschuss auf 154,9 Millionen Euro – 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten Vorjahr hatte W&W einen Überschuss von 235 Millionen Euro erzielt. Dieses Jahr soll es “erkennbar” mehr werden.

Allein die Schaden- und Unfallversicherung steuerte den Angaben zufolge gut 96 Millionen Euro zum Gesamtüberschuss bei. Neben einer risikoärmeren Geschäftspolitik gab W&W vor allem eine positive Entwicklung bei Elementarschäden als Grund für die Entwicklung an. Die sogenannte Schadenkostenquote, also das Verhältnis von Kosten zu Einnahmen, sei von 90 auf 86 Prozent gesunken. Das Neugeschäft legte von 120 auf 140 Millionen Euro zu.

Niedrige Zinsen belasten Bausparkasse

Die Wüstenrot Bausparkasse bekam hingegen die Auswirkungen der niedrigen Zinsen zu spüren, die die Branche allgemein belasten – auch wenn der Rückgang den Angaben zufolge nicht so stark ausfiel wie am Markt insgesamt. Das Brutto-Neugeschäft – also das Volumen neu unterzeichneter Verträge – lag bei knapp über sieben Milliarden Euro. Der Vorjahreswert von 7,64 Milliarden Euro sei wegen Sondereffekten durch einen Tarifwechsel aber auch sehr hoch gewesen, betonte W&W. In der Baufinanzierung legte das Neugeschäft um 8,2 Prozent zu. (dpa-AFX)

Foto: W&W

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