Anzeige
17. Januar 2017, 09:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

WIKR: Konsequenzen für die Darlehensvergabe der Assekuranz

Die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) im März 2016 bedeutet für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Auch das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ist von der WIKR betroffen. In ihrer aktuellen Publikation stellt die Finanzaufsicht Bafin die Änderungen dar.

WIKR

Auch die Assekuranz hat die von der WIKR vorgegebenen aufsichts- und zivilrechtlichen Pflichten zu beachten.

So hätten Versicherer, die Immobilienkredite vergeben, die von der WIKR vorgegebenen aufsichts- und zivilrechtlichen Pflichten zu beachten.

Dabei verweist die Finanzaufsicht insbesondere auf den neu hinzugefügten Paragrafen 15a VAG, der seinerseits eine Referenz auf Paragraf 18a des Kreditwesengesetzes (KWG) beinhaltet.

Paragraf 18a KWG enthält laut Bafin konkrete Rahmenbedingungen, die die Assekuranz bei der Vergabe von Verbraucherimmobiliendarlehen zu beachten habe.

“Unparteiische Bewertung sichergestellt”

So dürften keine Darlehen vergeben werden, wenn die Bonitätsprüfung des Kunden negativ ausfalle. Zudem stelle die Regelung besondere Anforderungen an die Qualifikation der Arbeitnehmer, die Darlehen an Verbraucher vergeben. Konkrete Anforderungen diesbezüglich solle eine eigene Verordnung regeln.

Zudem müssten Gutachter, die Immobilienbewertungen im Rahmen einer Darlehensvergabe vornehmen, über die notwendige fachliche Kompetenz verfügen und so unabhängig sein, dass, so der Wortlaut der Bafin, “eine objektive und unparteiische Bewertung der Immobilie sichergestellt ist”. (nl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Berufstätige Frauen und Mütter stärken die Rentenversicherung

Eine deutlich stärkere Erwerbsbeteiligung von Müttern könnte die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2050 um insgesamt rund 190 Milliarden Euro entlasten. Zugleich würde der Staat rund 13,5 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen einsparen. Zudem würde das Rentenniveau steigen, bei niedrigeren Beiträgen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

TAG Immobilien profitiert von Wohnraumknappheit

Steigende Mieten haben TAG Immobilien einen guten Start ins neue Jahr beschert. Zudem profitierte das auf Wohnungen spezialisierte Unternehmen von seinen jüngsten Zukäufen und Dienstleistungen wie etwa Hausmeisterleistungen.

mehr ...

Investmentfonds

Warum Dividenden-ETF so schlecht abschneiden

Von wegen Dividendenregen, die Quirin Privatbank stellt Dividenden-Strategien kein gutes Zeugnis aus. Die Bank hat die Performance von Dividenden-Indizes mit ihren Gesamtmarkt-Pendants verglichen und einige Schwachstellen von Dividenden-Strategien entdeckt.

mehr ...

Berater

Clark meldet Rekord-Finanzierung

Der Versicherungs-Robo-Advisor Clark hat mit einer Summe von 29 Millionen Dollar seine “Series-B”-Finanzierung abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens war es die bisher größte “Series-B”-Finanzierung eines Insurtechs in Europa. Damit beläuft sich das Finanzierungsvolumen auf insgesamt 45 Millionen Dollar. 

mehr ...

Sachwertanlagen

“Sehr attraktives Marktumfeld mit historisch günstigen Schiffswerten”

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) hat das Geschäftsjahr 2017 mit Gewinn abgeschlossen und nach eigener Darstellung die strategische Neupositionierung erfolgreich fortgesetzt. Dazu zählen auch wieder Schiffe.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...